Trading Blog DAX - Archiv:

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Titel: Börsenwoche DAX: 6750 Punkte stehen im Fokus

Datum: Sonntag, den 26. Februar 2012 - 07:23

den internationalen Aktienmärkten ist in dieser Woche vorerst die Luft ausgegangen. Sowohl die amerikanischen als auch die europäischen Leitindizes bildeten dabei markante Zwischen-Hochs heraus, die nun als Kauftrigger für die Fortsetzung der Rallye-Bewegung zu interpretieren sind. Von einer handfesten Korrektur kann dabei allerdings noch nicht gesprochen werden, denn obwohl das deutsche Leitbarometer im Donnerstagshandel zwischenzeitlich deutlich unter Druck gekommen war, wurde per Tagesschlusskurs das
wichtige charttechnische Schlüsselniveau bei 6.750 Punkten verteidigt.

6.750 Punkte stehen im Fokus

Auf diesem Niveau verläuft im Augenblick die untere Begrenzung des seit Mitte Dezember gültigen Aufwärtstrendkanals, an dem sich die Kurse in den vergangenen Wochen sukzessive nach oben gehangelt haben.

Kommt es auf diesem Level zu einem Trendbruch, wodurch die Notierungen aus dem Trendkanal nach unten herausfallen würden, würden umgehend Korrekturziele im Bereich von 6.568/6.570 Zählern aktiviert werden. Hier bestehen gute Chancen für eine kurzfristige
Stabilisierung und einen erneuten Anstieg in Richtung Jahreshoch, das aktuell bei 6.971 Punkten zu finden ist.

Dax Tageschart

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Die eingeschlagenen Aufwärtstrends sind nach wie vor intakt. Sofern sich der DAX jetzt oberhalb von 6.750 Punkten halten kann, bestehen jederzeit gute Chancen, dass das Leitbarometer einen weiteren Angriff auf das mächtige 7.000er-Bollwerk startet. Fallen die Kurse jedoch in den kommenden Sitzungen unter 6.750 Zähler zurück, dann würden wir 7.000 Zähler wohl erst nach einem Umweg über 6.568 bzw. weiter unten sogar bei 6.300 Punkten zu Gesicht bekommen. In der langfristigen Perspektive wäre der Sprung über 7.000 Zähler dabei als großer Befreiungsschlag zu interpretieren, auch wenn dem DAX – ohne vorherige Korrektur – anschließend vorerst nicht mehr allzu viel Aufwärtspotenzial zur Verfügung steht. Unser Votum lautet daher „weiter aufwärts, aber das Rückschlagpotenzial steigt“.

Gute Trades wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Der Markt will nach oben

Datum: Sonntag, den 19. Februar 2012 - 00:20

mein Kollege, Max Fiedler, hatte im Editorial unsere heutige Ausgabe mit einer „kleinen“ Übertreibung begonnen und dem DAX bei diesem Tempo einen Anstieg auf 12.000 Punkte prognostiziert. Das war natürlich nicht wirklich ernst gemeint. Anders sieht es dabei jedoch mit der nächsten wichtigen Runden Marke aus.

Denn sobald der DAX oberhalb von 6.838 Punkten auf neue Jahreshochs ausbricht, gelten neue Kaufsignale, die den Index spielend auf das Niveau von 7.000 Punkten schicken könnten. Übergeordnet wäre sogar ein Anstieg bis 7.150 Punkte möglich, bevor die Luft dann wirklich dünn und eine Korrektur mehr als überfällig werden würde. So sehr der jetzige Anstieg auch mit innerer Stärke überzeugte, so darf er dennoch nicht überbewertet werden. Wie gesagt, die neuen Kaufsignale gelten erst oberhalb von 6.838 Punkten – und auch nur dann.

Korrekturgefahr ist derzeit überschaubar

Solange sich der DAX jetzt oberhalb von 6.650 Punkten halten kann, ist das Rückschlagpotenzial vorerst gebannt. Denn erst ein Schlusskurs unter diesem Niveau würde übergeordneten Abwärtsspielraum bis zum GD200 bei 6.300 Punkten eröffnen.

Dax Tageschart

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Fazit: Der Markt will einfach nach oben

An der Börse geht es nicht darum Recht zu bekommen, sondern schlicht und einfach dabei zu sein. Im Augenblick erleben wir so eine Phase, denn logisch betrachtet muss man zu dem Schluss kommen, dass in unserem gesamten System etwas falsch läuft. Auch die Tatsache, dass Griechenland wohl niemals das geliehene Geld wird begleichen können, dürfte jedem Anleger klar sein.

Nur: Es darf nicht vergessen werden, dass Griechenland nicht zu den wirtschaftlich bedeutenden Ländern zählt. Solange in den anderen Industrienationen der Rubel rollt, die USA weiter mit soliden Arbeitsmarktdaten überzeugen können und die Notenbanken fleißig Anleihen kaufen, wird die liquiditätsgetriebene Rallye übergeordnet weiterlaufen. Da Sicherheit aber auch beim Kapital Vorrang hat, sollten Sie nun die Stop-Kurse der laufenden Engagements anpassen.

Gute Trades wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Entscheidung fällt bei 7000 Zählern

Datum: Sonntag, den 12. Februar 2012 - 00:32

nachdem der DAX im Oktober bereits mit dem viertbesten Monat der DAX-Geschichte aufwartete, konnte auch der Januar mehr als überzeugen. Unter dem Strich sattelte das Leitbarometer 560 Punkte auf, was absolut betrachtet dem sechsten Platz im Monats-Ranking entspricht. Nach 7 ½ Wochen im Erholungsmodus und einem Plus von rund 16% wurde dabei sogar schon die durchschnittliche Performance überboten, die der DAX eigentlich innerhalb eines Jahres vorweisen kann.
Doch es kommt noch besser: Mit dem GD20, dem GD100 und dem GD200 wurden alle relevanten Trendfilter zurückerobert, womit die Börsenampeln wieder vollends auf „grün“ geschaltet haben. Im gleichen Zeitraum ist das Angstbarometer, der VDAX, um 20,53% gefallen und die zuvor so gewaltigen Tagesschwankungen, die zeitweise mehr als 190 Punkte betragen haben, sind auf Monatsbasis mit knapp 100 Punkten auf ein gesundes Maß zurückgekehrt. Kurzum, an allen Ecken und Enden ist nun eine deutliche Entspannung zu verzeichnen.

Die Börsen kehren damit nicht nur auf das Ausgangsniveau der Krise zurück, sondern auch ein Stück weit zurück zur Normalität. Die neuen Aufwärtstrends sind aus technischer Sicht dabei als solide und intakt einzustufen. D.h. neue signifikante Verkaufssignale würden jetzt erst unterhalb von 6.300 Punkten, also rund 500 Zähler tiefer, drohen. Neue Kaufsignale könnten jedoch innerhalb von nur 200 Punkten unmittelbar in Schlagdistanz rücken, denn dann wird für den DAX bereits die 7.000-Punkte-Marke greifbar.

Dax Tageschart

Die langfristige Entscheidung fällt bei 7.000 Zählern

Diese Zone hat einen besonders hohen Stellenwert. Gelingt dort der Break und können sich die Kurse dort in Form einer Konsolidierung etablieren, darf sogar schon von der magischen Marke von 10.000 Punkten geträumt werden. Ganz so schnell geht es natürlich nicht, aber dennoch wäre eine Rückkehr auf das Ausgangsniveau der EU-Krise ein weiteres klares Entspannungsindiz.

Im ersten Anlauf ist allerdings nicht mit einem direkten Durchmarsch zu rechnen, zumal auf
diesem Niveau aufgrund der Volumenverteilung vermehrt Verkaufstransaktionen auf dem Programm stehen dürften. Versetzen Sie sich doch nur in die Lage eines Anlegers, der im vergangenen Jahr auf diesem Niveau aktiv geworden ist. Seine Positionen waren zwischenzeitlich mit 30% im Minus. Nun kehren die Kurse auf das Ausgangsniveau zurück. Was würden Sie tun?

Fazit: Wir sehen einen starken Markt, mit intakten Trends, in einem mittel bis schwer überkauften Terrain – jedenfalls in der kurzfristigen Perspektive. So gerne wie wir Ihnen an dieser Stelle neue Kaufempfehlungen aussprechen würden, müssen wir dennoch vorerst davon Abstand nehmen. Denn wir rechnen fest damit, dass der Aktienmarkt in den kommenden Sitzungen etwas zurückkommt, um dann richtig lukrative Einstiegsgelegenheiten zu eröffnen. Etwas Geduld ist daher jetzt Trumpf.

Gute Trades wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Seitwärtsbewegung zwischen 6.300 und 6.800 Punkten vorstellbar

Datum: Sonntag, den 5. Februar 2012 - 00:52

der DAX befindet sich weiter stramm auf Erholungskurs. Nachdem bereits direkt zum Jahresanfang die Marke von 6.000 Punkten geknackt wurde und in den anschließenden Wochen die 6.100, 6.200, 6.300, 6.400 und 6.500er-Zone zurückerobert werden konnte, gelang in den letzten Tagen sogar zum ersten Mal seit sieben Monaten der Sprung über die Marke von 6.700 Punkten.
Dabei wird jede noch so kleine Korrektur am Markt sofort wieder hochgekauft! Doch damit nicht genug. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass zeitgleich mit dem Break von 6.000 Punkten ein charttechnisches Dreieck vollendet wurde. Aus dieser Formation lässt sich strenggenommen Aufwärtspotenzial bis auf 6.950 Punkte errechnen – und es würde wohl im Augenblick wirklich niemanden mehr überraschen, wenn der DAX dieses Potenzial bereits im ersten Quartal vollständig ausschöpfen könnte.

Die Börse ist keine Einbahnstraße

Doch bei aller Freude über den starken Markt, sollte man nun auch wissen, wann es wieder brenzlig werden kann. Denn trotz der festen Tendenzen gilt natürlich:

Die Börse ist keine Einbahnstraße. Solange sich die Kurse über der kurzfristigen 20-Tage-Linie, die aktuell auf dem Niveau von 6.319 Punkten verläuft, halten können, bleiben die kurz- und mittelfristigen Aufwärtstrends intakt. Selbst ein kurzer Pullback an das Ausbruchsniveau bei 6.300 Zählern würde an der bullishen Perspektive noch nichts ändern, zumal vorher noch Haltzonen bei 6.450 und 6.344 Zählern (200-Tage-Linie) zu finden sind. Neue Verkaufssignale würden sich also erst bei einem Tagesschlusskurs unterhalb von 6.300 Punkten ergeben. Aufgrund der doch mittlerweile sehr überkauften Technik ist das weitere Kurspotenzial oberhalb von 6.700 Punkten nur noch sehr schwer einzuschätzen.

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Seitwärtsbewegung zwischen 6.300 und 6.800 Punkten vorstellbar

Kurzfristig könnte es dabei durchaus dazu kommen, dass im Rahmen der laufenden Erholung noch Maximalziele bei 6.800 oder – wie bereits oben erwähnt – das übergeordnete Ziel bei 6.950 Punkten angesteuert werden. Realistisch betrachtet ist jedoch eine Verschnaufpause mehr als überfällig, weshalb wir nach dem Kursfeuerwerk eine Seitwärtsbewegung zwischen 6.300 und 6.800 Punkten erwarten, in der dann neue Kraft für den nächsten Anstieg und den Sturm auf 7.000 Punkte gesammelt werden.

Gute Handelsgeschäfte wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Die Fed lässt die Bullen tanzen

Datum: Sonntag, den 29. Januar 2012 - 00:38

der Aktienmarkt hat mit einem regelrechten Kursfeuerwerk auf die überraschende Verlängerung der US-Niedrigzinsperiode reagiert. In der Spitze kletterte der DAX in der vergangenen Handelswoche auf 6.574 Punkte und baute die Januar-Gewinne auf nunmehr rund 11% aus.

Kurz vor dem Monatsende dürfte damit bereits feststehen, dass 2012 mit dem besten Jahresauftakt seit 1997 eröffnet wurde. Die kräftigen und schnelle Gewinne machen dabei Lust auf mehr, doch in den kommenden Wochen dürfte sich der Markt vor allem wieder Richtung Süden orientieren. Denn der DAX wird den Drehzahlmesser nicht über eine längere Distanz am Anschlag halten können. Das technische Bild signalisiert bereits, dass das Rallye-Potenzial kurzfristig ausgereizt ist und eine Abkühlung mehr als notwendig
ist.

Dax Tageschart

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Weitere Anschlusskäufe dürften nun zunehmend schwieriger werden, auch wenn der DAX aus technischer Sicht vor dem avisierten Rücksetzer noch Kursziele auf dem Niveau von 6.600 Punkten abarbeiten könnte. Etwas Luft für weitere Aufschläge ist also noch gegeben, doch rechtfertigt dieses geringfügige Potenzial unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten kein Engagement auf der Long-Seite.

Mögliche Korrektur- und Pullbackziele

Aus charttechnischer Sicht ist es nun sehr wahrscheinlich, dass der DAX in den kommenden Sitzungen noch einmal in die Knie geht und mindestens in Form einer Pullback-Bewegung das Niveau von 6.300 Punkten auf den Prüfstand stellt. Verlängert sich an dieser Stelle der Rücksetzer, dann könnte sogar ein Absturz auf 6.190/6.200 nicht ausgeschlossen werden. Darunter würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben, die jüngste Rallye unterhalb von 6.000 Punkten sogar als umfangreiche Bullenfalle einzustufen wäre.

Doch bis dahin ist es noch etwas hin, weshalb wir an dieser Stelle aus einer Mücke noch keinen Elefanten machen wollen.

Sag niemals nie

Getreu diesem Motto wollen wir auch noch einen Blick auf die Oberseite werfen, zumal schon längst Kursziele von 7.000 oder sogar 8.000 Punkten die Runde machen.
Sicherlich, vorstellbar ist an der Börse so einiges, doch Kurse oberhalb von 6.635 Punkten wären im Februar wirklich eine Überraschung. Unter einem realistischen Blick dürften solche Marken erst in der zweiten Jahreshälfte erreichbar sein, doch dafür müsste der DAX sich auch über den tendenziell schwachen Sommer von einer sehr festen Seite präsentieren.

Einen guten Start in die neue Handelswoche wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Korrektur wird immer wahrscheinlicher

Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:03

Liebe Leser,

Vorsicht, gerade in der zweiten Januar-Hälfte ist nun das Rückschlagpotenzial im Dax als besonders hoch einzustufen, zumal die Kurse im Augenblick mit einem atemberaubenden Tempo nach oben ziehen. Im DAX kam es dabei zu gleich drei Trendbeschleunigungen,
woraus sich nun drei Aufwärtstrendgeraden – wobei eine steiler als die andere verläuft – bei 6.222, 6.137 und 5.990 Punkten ableiten lassen. Das Leitbarometer kämpft derzeit mit dem GD200 auf dem Niveau von 6.380/6.400 Punkten. Die 200-Tage-Linie stellte in der Vergangenheit immer ein beliebtes Kursziel für umfangreiche Erholungsphasen dar. Zwar könnte sich die Kaufdynamik nun noch in einem finalen Schlussakkord entladen, jedoch dürfte spätestens bei 6.570/6.590 Zählern aus charttechnischer Sicht das Ende der Fahnenstange erreicht werden. Eventuell wurde auch schon am Donnerstag das Top knapp oberhalb von 6.400 Punkten gefunden.

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Übergeordnet dürfte in den kommenden Wochen daher zumindest mit einer Pullback-Bewegung bis auf das Niveau von 6.300 Punkten gerechnet werden. Dort wird sich dann zeigen, wie stabil die jüngsten Aufwärtstendenzen tatsächlich sind. Fallen die Kurse dort nach unten durch, wird eine Korrektur bis 6.222 Zähler sehr wahrscheinlich. Das passt genau
ins charttechnische Bild, zumal unmittelbar darüber zwischen 6.232 und 6.270 Punkten noch eine 38 Punkte große Kurslücke klafft.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Kommen jetzt wieder die Bären ans Ruder?

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:49

Liebe Leser,

nachdem der DAX Ende November einen kurzfristigen Boden herausgebildet hatte, haben sich die Notierungen im ersten Teil der laufenden Erholung von 5.644 Punkten auf 6.000 Punkte verbessert. Durch das entstandene Tief ließ sich daraufhin eine Aufwärtstrendgerade
konstruieren, die zusammen mit der Oktober-Abwärtstrendgeraden ein Dreiecksmuster gebildet hatte. Mit der bullishen Auflösung dieser Formation wurden zum Jahresbeginn neue Kaufsignale generiert, die den DAX prompt bis zur Juli-Abwärtstrendgeraden auf 6.160/6.170 Zählern schickte. Dort scheiterten die Kurse im ersten Anlauf sodass es für mehrere Sitzungen nur schleppend weiterging.

Nach dem mustergültigen Pullback auf das 6.000er-Ausbruchsniveau zum Wochenanfang wurde dann ein weiterer Schritt der Erholungsbewegung eingeleitet, die dafür sorgte, dass sich die Notierungen erfolgreich über die drückende Juli-Abwärtstrendgerade schieben konnten.

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Die 6.300er-Barriere

Darüber wird es nun richtig spannend, zumal es nun nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch der finale Anstieg auf das Niveau von 6.300 Punkten vollzogen wird. Dieses Level ist von zentraler Bedeutung, denn zwischen 5.600 und 6.300 Zählern haben sich seit Ende der Finanzkrise eine Mehrzahl von Marktteilnehmern positioniert. Notierungen zwischen 6.300 und 6.600 bzw. 7.000 Punkten waren hingegen weniger gefragt. Gleichzeitig definiert die Schwelle von 6.300 die obere Begrenzung der dominierenden Seitwärtsrange, in der sich der DAX noch immer befindet.
Hinzu kommt, dass bereits bei 6.403 Punkten der GD200 verläuft, der ebenfalls massiv bremsend wirken dürfte und im ersten Anlauf kaum zu überbieten ist – schon gar nicht, wenn die Märkte bereits zuvor eine deutliche Strecke zurückgelegt haben.

Unter Chancen-Risiko-Gesichtspunkten wird damit der Einstieg auf der Baisse-Seite wieder lukrativ. Denn selbst wenn der DAX kurzfristig bis zur 200-Tage-Linie im Bereich von 6.400 Punkten steigt, dürfte anschließend eine Schwächeperiode eintreten, die das Leitbarometer zumindest zurück auf das Niveau von 6.300 Punkten führt. Aufgrund des schwachen Handelsumsatzes, der seit Weihnachten zu beobachten ist, könnte jedoch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erneut eine größere Verkaufswelle starten. Diese würde allerdings erst unterhalb von 5.850 Punkten richtig bedrohlich werden, zumal darüber die Juli- und Oktober-Abwärtstrendgeraden als Sprungbrett fungieren. Zwar ist im Augenblick nicht mit einem erneuten Crash wie im August des vergangenen Jahres zu rechnen, dennoch sollte es ausgehend von 6.300 Punkten – spätestens jedoch ab 6.400 Zählern – noch einmal bis 6.000 oder sogar 5.850 Punkte runter gehen. Damit gibt sich auf der Baisse-Seite nun eine Gewinnchance von 450 Punkten, während auf der Oberseite maximal weitere 180 Zähler das höchste der Gefühle sind.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Dreiecksmuster im Fokus

Datum: Sonntag, den 8. Januar 2012 - 00:44

Liebe Leser,

auch ich möchte Ihnen am Anfang natürlich auch alles Gute im neuen Jahr wünschen!
An der Börse scheint sich die Stimmung auf dem Parkett wieder zu drehen. Denn nachdem der DAX mit kräftigen Kursgewinnen am Montag (+3,00%) und Dienstag (+1,50%) die 6.000er-Marke zurückerobert hat, womit zeitgleich das charttechnische Dreieckmuster bullish aufgelöst wurde, gelten nun formal neue Kaufsignale. Als übergeordnete Zielzone lässt sich das massive Bollwerk rund um die Marke von 6.300 Punkten ausfindig machen. Dieses Level definiert gleichzeitig die obere Begrenzung der 700 Punkte breiten Seitwärtsrange, die sich zwischen 5.600 und 6.300 Zählern erstreckt. Unmittelbar über diesem Widerstand verläuft bei derzeit 6.427 Punkten bereits die 200-Tage-Linie, die in der langfristigen
Perspektive die Funktion als Gratmesser zwischen Auf- bzw. Abwärtstrend einnimmt. Das deutsche Leitbarometer hat also noch ganze Arbeit vor sich, sofern es die Kurse den amerikanischen Indizes nachmachen will.

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Dreieckmuster im Fokus

Gerade das charttechnische Dreieck sorgt dabei für besondere Brisanz, denn es ist nicht unüblich, dass sich aus solchen Formationen Fehlsignale mit dramatischer Wirkung entwickeln. Um zu verstehen wie solch eine Bullenfalle verlaufen könnte, schauen wir uns zuerst an, wie sich die Kurse aus Sicht der Technik verhalten müssten. Das maximale, und damit der ideale Verlauf, ergibt sich sofern der breiteste Abstand zwischen den Trendgeraden an das Ausbruchsniveau addiert wird. Zwischen der September-Auf- und der Oktober-Abwärtstrendgeraden wäre das in der aktuellen Situation eine Strecke von exakt 1.222 Punkten. Tragen wir diesen Betrag an das Ausbruchslevel von 6.000 Zählern an, so würde sich aus der aufgelösten Dreieckformation ein Kursziel im Bereich von 7.122 Punkten ableiten lassen – wie gesagt im Idealfall.

Ein Fehlsignal hätte verheerende Wirkung

Gerade der Schnittpunkt der beiden Trendgeraden, der sich Ende Januar bei 5.780 Zählern ergibt steht dabei nun im Fokus des Interesses. Denn fallen die Kurse dort unter die September-Aufwärtstrendgerade zurück, würden umgehend neue Verkaufssignale freigesetzt werden, die anschließend sogar einen Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach unten nach sich ziehen könnten. Für unsere DAX-Perspektive bedeutet das:

Erst wenn das Leitbarometer auch den Sprung über den wichtigen 6.300er-Bremsbereich vollzieht und anschließend auch den GD200 zurückerobert, kann aus technischer Sicht Entwarnung gegeben werden.

Behalten Sie dieses Szenario im Hinterkopf, wenn der DAX in den nächsten Tagen Anlauf auf den 6.300er-Bremsbereich nimmt und alle Welt anfängt das Ende der Krise auszurufen. Aus tradingtechnischer Sicht wäre genau die gegenteilige Positionierung ratsam.
Denn ab 6.300 Zählern liegen die Chancen vor allem auf der Baisse-Seite. Wir planen daher auf diesem Niveau gegen den Trend eine spekulative DAX-Position aufzubauen, die dann – gerade aufgrund der abnehmenden Volatilität – Gewinnchancen von 200% und mehr eröffnen würde. Ein wenig Geduld könnte sich also bereits Ende des Monats richtig bezahlt machen.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Zwischen Hoffen und Bangen

Datum: Sonntag, den 18. Dezember 2011 - 00:08

Liebe Leser,

aktuell müssen wir uns folgende Fragen stellen: Wie entwickeln sich DAX, Dow Jones & Co. wenn die Notenbanken nicht die Druckerpressen anwerfen? Und was passiert mit der Wirtschaft wenn sich der Bankensektor weiter so risikoscheu verhält und das Geld lieber zum Null-Zins bei den Notenbankern parkt, als es den Unternehmen zur Verfügung zu stellen?

Richtig, die Auswirkungen dürften sich vor allem in einem weiter fallenden Aktienmarkt auswirken. Stock-Picking, also konzentrierte Investments auf ausgewählte Aktien dürften in diesem Fall die einzige wahre Möglichkeit für Gewinne auf der Long-Seite darstellen.
Auf der Gegenseite hofft der Markt jedoch weiter auf eine genau gegenteilige Entwicklung, sprich eine Fortführung der lockeren Geldpolitik und auf eine von den Währungshütern befeuerte Inflation, die den DAX wieder in Richtung 8.000 Punkte treiben dürfte.

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Noch ist allerdings nicht klar welcher Weg eingeschlagen wird, weshalb sich die Märkte übergeordnet weiter seitwärts bewegen. Unter Gesichtspunkten der technischen
Analyse heißt es dabei im Gesamtmarkt im Augenblick weiter nur auf Sicht zu agieren. Und im kurzfristigen Zeitrahmen sieht es im deutschen Leitbarometer gar nicht mal so schlecht aus.

Wann startet die Gegenbewegung?

803 Punkte bzw. 15% hatte der DAX mit kräftiger Unterstützung der größten internationalen Notenbanken über den Monatswechsel aufgesattelt. Doch nach dem enttäuschenden EU-Krisengipfel sowie den zurückhaltenden Aussagen der Währungshüter haben sich die Kurse in den vergangenen Sitzungen wieder deutlich von dem Hoch bei 6.170 Punkten entfernt.

Belastet wurde die Stimmung dabei zusätzlich von einer schwachen Wall Street, an der sich zum Jahresende ebenfalls erste Ermüdungserscheinungen abzeichnen. Kein Wunder also, dass mit einem Minus von knapp 7% die aktuelle Monatsperformance bereits zum zweitschlechtesten Dezember-Ergebnis der gesamten DAX-Historie zählt. Doch wie Sie wissen, ist eine Gegenbewegung immer dann am wahrscheinlichsten, wenn der Markt in zu kurzer Zeit sich zu stark in eine Richtung entwickelt und eigentlich gerade niemand damit rechnet.

Mit einer Unterstützung in Form der September-Aufwärtstrendgeraden im Bereich von 5.500 Punkten im Rücken, eröffnen sich also gute Chancen, dass die Kurse über den Jahreswechsel wieder etwas nach oben ziehen. Idealerweise schließt der Leitindex vor
dem Aufwärtsdreh jedoch noch das offene Gap, das sich derzeit zwischen 5.529 und 5.573 Punkten erstreckt.

Spätestens wenn die Kurse aber erneut über das 50%ige-Korrektur-Niveau des zuvor erlebten Anstiegs bei aktuell 5.769 Zählern steigen, sind kurzfristige Engagements auf der Long-Seite mit einem Kursziel zwischen 5.950 und 6.030 Punkten empfehlenswert.

Langfristige Verkaufssignale und ein damit verbundener weiterer Kurssturz drohen dem gegenüber nun erst bei einem Tagesschlusskurs unterhalb von 5.500 Punkten.

Auch ich möchte mich den Worten meines Kollegen anschließend und Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen.
Eines kann ich Ihnen schon versprechen: 2012 wir wieder ein extrem spannendes Börsenjahr werden!

Bleiben Sie gesund

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Börsenwoche DAX: Zahlreiche Trading-Chancen auf beiden Seiten

Datum: Sonntag, den 11. Dezember 2011 - 00:15

Liebe Leser,

auch wenn die jüngste Absage des EZB-Chefs Draghi zur Öffnung der Geldschleusen (sprich Ankauf von Anleihen) dem Markt am vergangenen Donnerstag erneut einen kleinen
Dämpfer versetzte, so hat sich mit der Rückeroberung des wichtigen 5.750/5.800er-Bremsbereichs Anfang Dezember die Situation im DAX doch leicht entspannt. Statt massiver Verkaufssignale, wie sie noch vor zwei Wochen vorlagen, befindet sich das deutsche Leitbarometer jetzt wieder auf einem neutral zu bewertenden Niveau.
Dieser technisch luftleere Raum erstreckt sich von den Oktober- sowie November-Zwischentiefs bei 5.750 bis zum massivem Widerstandsbereich bei 6.300 Punkten. Erst wenn eine der beiden Begrenzungen durchstoßen wird, ist mit neuen Kauf- bzw. Verkaufssignalen zu rechnen.

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Rein charttechnisch betrachtet würde sich im Fall einer Erholungsfortsetzung maximales Aufwärtspotenzial bis zur langfristig entscheidenden 200-Tage-Linie bei 6.530 Zählern ergeben, während auf der Unterseite bei neuen Verkaufssignalen übergeordnet ein Kurssturz bis auf die September-Aufwärtstrendgerade bei 5.450/5.500 Punkten möglich wäre. Finden die Kurse auch dort keinen Halt, so müsste sogar mit einer neuen massiven Verkaufswelle gerechnet werden, die bis weit in das Jahr 2012 sogar neue Crash-Tiefs nach sich ziehen könnte.

Starten Sie gut in die neue Woche
Ihr Stefan Hofmann

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