Trade Strategien - Archiv:

Titel: Traden Sie , was Sie sehen, nicht was Ihnen jemand weismachen möchte

Datum: Mittwoch, den 20. Oktober 2010 - 12:50

In einem der letzten Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie Ihr Trading einfacher werden kann, wenn Sie lernen, mit einem einfachen Stabchart umzugehen. Sie können meine Art zu traden auch “natürliches Trading” nennen. Damit ist gemeint, dass man nichts Unnatürliches braucht, um als Trader erfolgreich zu sein.

Manche von Ihnen fragten, ob ich auch eine andere Analyse durchführen würde, als die, die ich im Chartscan 20 gemacht habe. Tatsächlich hat mir jemand eine Analyse eines Charts geschickt, welcher die “Bump and Run Reversal” Formation zeigt, und hat mich gefragt, was ich mit diesem Chart anfangen würde. Der Chart zeigt die Kurse von Level Three Communications am 5. Juni 2000. Unten sehen Sie den Chart und die komplizierte Analyse. Daran anschließend können Sie sehen, was man auf einem einfachen, “natürlichen” Standard-Stabchart sehen kann.


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Titel: Hoch/ Tief Vortag Strategie (Oops-Strategie)

Datum: Freitag, den 1. Oktober 2010 - 15:58

Kat. Long-Short / Intraday

Setup: Eröffnet der DAX oberhalb des Tageshochs vom Vortag, wird dieses als Verkaufsauslöser definiert. Rutscht der DAX im Tagesverlauf unter dieses Niveau, wird eine Trading-Short Position eröffnet.

Kursziel 30 Punkte Stopploss 15 Punkte oberhalb des Short-Triggers

Eröffnet der DAX unterhalb des Tagestiefs vom Vortag wird dieses als Kaufauslöser definiert. Steigt der DAX im Tagesverlauf über dieses Niveau, wird eine Trading-Long Position eröffnet.

Kursziel 30 Punkte Stopploss 15 Punkte unterhalb des Long-Triggers

Wird im Tagesverlauf weder Kursziel noch Stopp-Kurs erreicht, wird die Position zum Schlusskurs aufgelöst.

Ab 16 Uhr sollte ein Anpassen der Position zum Einstandskurs erfolgen. Nach 16 Uhr sollte keine Positionseröffnung mehr erfolgen.

Stefan Hofmann, Chefredakteur Stock-World

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Titel: Hammer / Shooting Star Umkehrformation

Datum: Freitag, den 1. Oktober 2010 - 15:56

Kat.: Antizyklisch / INTRADAY DAX

Definition

Shooting Star: Eröffnungs- und Schlusskurs der Kerze müssen beide im untersten Drittel der Gesamtrange liegen und der nach oben ragende Docht muss mehr als zwei Drittel der gesamten Range des Kursmusters betragen.

Hammer: Eröffnungs- und Schlusskurs der Kerze müssen im obersten Drittel der Gesamtrange liegen und der nach unten ragende Docht muss mehr als zwei Drittel der gesamten Range des Kursmusters betragen.

Die Farbe des Kerzenkörpers ist dabei jeweils unerheblich.

Setup: Formation ist beschränkt auf Intradayhandel DAX sowie zwei Zeitfenster (Handelstunde 9-10 und 16-17 Uhr)

Entry: 1-Stundenchart im Dax bildet in einen der Zeitrahmen einen Hammer oder Shooting Star aus. Bei Schlußkurs wird entsprechend Long (Hammer) oder Short (Shooting Star) eröffnet.

Stopp-Loss: 1 Punkt / Tick unter dem Hammer oder über dem Shooting Star

Exit: 1 Tick unter Schlußkurs der jew. nächsten Stundenkerze oder bei klaren Gegensignalen

Stefan Hofmann, Chefredakteur Stock-World

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Titel: Tradingstrategie: Inside Day Pattern

Datum: Samstag, den 18. September 2010 - 10:38

Kat. Long / Short > Intraday – Daily / Alle Märkte

Setup: Inside Day liegt vor, wenn Open und Close der betreffenden Tageskerze innerhalb der Range der Vortageskerze liegen. Trade ergibt sich nur dann, wenn der nächste Tag (also Tag nach Inside-Kerze) über oder unter Open bzw. Close der Inside-Kerze eröffnet.

Entry: Long wenn Kurs über Hoch der Inside-Kerze eröffnet
Short wenn Kurs unter Tief der Inside-Kerze eröffnet

Ggf. Stochastik mit einbeziehen bei Eröffnung des Trades

Stopp-Loss: Long an Unterseite des KÖRPERS der Inside-Kerze

Stopp-Loss: Short an Oberseite des KÖRPERS der Inside-Kerze

Exit: zum Schlusskurs des Tages, ggf. bei günstiger Prognose SL auf Einstand und overnight halten (hier ist aber Vorsicht geboten)

Stefan Hofmann, Redakteur Stock-World

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Titel: Lets´s rock and trade – Was hat ein Folksong mit der Markttechnik gemeinsam?

Datum: Mittwoch, den 28. Juli 2010 - 15:21

Es stand einmal geschrieben: Ein guter Rocksong besteht aus drei Akkorden. Mehr ist nicht notwendig um Bauch, Herz und Hirn gleichzeitig anzusprechen. Das klingt ziemlich einfach, und doch ist es eine unglaubliche Gabe, Tempo, Tonlage, Akzentuierung und Hookline dann so zu treffen, das Millionen Menschen anfangen zu träumen, mitzusummen und mitzusingen. Vielleicht zum Nachdenken und Umdenken gebracht werden. Und möglicherweise auch dazu, etwas zu lernen. Auf jeden Fall sich besser zu fühlen.

Auch guter, daher beständiger und duplizierbarer Börsenhandel besteht im Wesentlichen aus wenigen Akkorden, genau genommen fünf: Wissen um, die Kursentstehung; Positionierungen von Marktteilnehmern; Trendaufbau; Zusammenspiel der Zeiteinheiten; Wissen um die Merkmale von Bewegung und Korrektur.
Während der Tätigkeit als Berufshändler wird man immer wieder feststellen, dass vielen privaten Anlegern und Tradern – egal ob Anfänger aber auch manch Fortgeschrittene – die grundsätzliche Einsicht in den Börsenhandelsprozess fehlt. Ihr Fachwissen ist oft einfach unzureichend. Gerade die tagtägliche Praxis erfordert aber ein fundiertes Wissen um die Materie und die daraus resultierenden Zusammenhänge.

– Klar, tausend mal gehört! Aber, obwohl die bloße Anwendung von Geldanlagen oder des Tradings an sich sehr simpel ist – »Long und Short … schon klar! Nudeln kochen ist komplizierter!«, so gestaltet sich der eigentliche Entwicklungsprozess umso schwieriger. Denn: bereits bei der ersten Order wird dem Anfänger mit dem großen Themenbereich konfrontiert, der für das erfolgreiche Verhalten von Bedeutung ist und mit der Frage: »Wo entsteht überhaupt Bewegung im Markt?« umrissen werden kann. Kurz: Es geht um die Markttechnik.

Und genau an dieser Stelle muss der Trader die oben erwähnten fünf »Akkorde« zu einem Lied, sprich: Trade, schreiben, welches seiner »Tonlage«, »Tempo« und »Akzentuierung« kurz: Tradingsstil entspricht. Beleuchten wir an dieser Stelle kurz (die umfassende Betrachtung umfasst mehrere Bücher) jeden einzelnen Akkord, um grob die Thematik: Markttechnik einzugrenzen.

… erster Akkord: Kursentstehung:

Das die Kurse nicht aus einen Topf gezogen werden, ist zwar jedem Börsenanfänger klar, aber dennoch die Frage: Was meinen Sie, wie viele Anleger könnten einen Kurs selbst nachrechnen?
»…warum sollte ich das nachrechnen, die Börse wird doch keine Fehler machen!« könnte eine Antwort sein. Sicher, die Börse macht auch keine Fehler. Manch Tradinganfänger aber schon. Erstaunlich ist, das das was tausende von Spekulanten im Atmen hält, was sie von den Bildschirmen nicht los lässt, das das was das Leben oftmals komplett verändert, eigentlich eine Unbekannte ist, welche oft nicht nachvollzogen werden kann.

– »Angebot und die Nachfrage ergeben den Kurs«
– »Ja. Aber wie nun genau?«

Sicherlich kann dies nun nicht innerhalb dieser Zeilen erörtert werden, denn es soll ja nur ein grober Überblick zum Thema Markttechnik sein, aber eines sei gesagt: Interessant ist, das das Wissen um die Kursentstehung bei vielen Marktteilnehmern einen sehr positiven Einfluss auf ihr Verhalten hat. – Warum? Nun: es entfällt das ständige Fragen »Warum, weshalb, wieso…« und der Suche nach externen Ereignissen welche den Kursbewegung ausgelöst haben können.
Kurz: Der markttechnisch orientierte Anleger beziehungsweise Trader muss ein umfangreiches Wissen um die Kursfeststellung haben, da sein Wunsch darein besteht, grundsätzlich nach Situationen im Chartverlauf zu suchen, die einen kurzfristigen Überhang an Angebot oder Nachfrage ergeben könnten und – was wichtig ist – sich auch zeitweilig fortsetzt, völlig losgelöst von Nachrichteninhalten, Ereignissen etc. (was ja eigentlich der Technischen Analyse generell eigen ist).
Die Schlussfolgerung über das anstehende Orderverhalten erhält der Marktteilnehmer dadurch, dass er in der Lage ist, sich in die Positionen der anderen Marktteilnehmer, und vorallem: deren unterschiedlichen Ausrichtungen hineinzudenken. Damit kommen wir zum nächsten Baustein:

…zweiter Akkord: Marktteilnehmer

Dem markttechnisch orientierten Trader ist klar, dass es immer drei (Long, Short und Flat) Positionen im Börsenhandel gibt und die Marktteilnehmer sich mit ihren Orders dementsprechend verhalten. – So gesehen nicht neues! Aber: Der marktechnisch orientierte Trader fragt sich daher, wo die Einstiege und vor allem, die Stopps liegen könnten.
Interessant ist hier, dass sich viele Börsenanfänger nach einer Positionseröffnung ständig nur in ihre Position hineindenken, obwohl sie doch nun kein weiterer Bestandteil des Börsenverlaufes mehr sind, da sie ihre Order ja bereits abgegeben haben. Viel interessanter wäre es doch jetzt sich genau in eben jene Marktteilnehmer hineinzudenken, welche a) bereits weit frühzeitiger im Markt positioniert waren (long, sowie short) und nun eine Positionsschließung – sei es als Gewinnmitnahme oder Auslösung nachgezogener Stopp – nachdenken oder b) an die Marktteilnehmer zu denken, welche kurz davor sind eine Position neu zu eröffnen. Denn nur diese beiden Marktteilnehmer sind momentan in der Lage die Kurse zu verändern, da ihre Orders bevorstehen und somit eine Veränderung des Orderbuches bevorsteht und daher eine Kursänderung nachsichzieht. An der Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Markttechnik ein fundiertes Wissen um die Aufbau und Zusammenhänge von Kassa- und Terminmarkt erfordert.
Die beiden – und so viel sei gesagt – riesigen(!) und umfangreichen(!) Themen: Kursfeststellung und das Wissen um die Marktteilnehmer allein, bringen uns jedoch noch lange nicht weiter. Nun muss das Verständnis um den Trendaufbau dazugezogen werden.

…dritter Akkord: Trendaufbau
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Titel: Retracement-Handel in einem intakten Trend

Datum: Montag, den 5. Juli 2010 - 09:55

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie Sie besonders billig in einen Trend
einsteigen können?

Klar, werden Sie sagen: „Ich kaufe in einem Aufwärtstrend am Tiefpunkt und verkaufe am Hochpunkt. So einfach ist das.“
Meine Gegenfrage, daraufhin lautet im Gespräch mit Tradern dann regelmäßig: „ Ok, und können Sie diese Aktion, diese Art des Handels auch tausend Mal beständig wiederholen, oder war es mehr ein Zufallstreffer, weil der Börsengott es gut mit Ihnen meinte?“
Genau darum geht es – dem beständiges Handeln und nicht dem Hinterherjagen von irgendwelchen Superduper- ich kann den Kurs vorhersagen-Trade.

Wie Sie eine einfache, aber effektive Art des Korrekturhandels für sich entdecken können, stelle ich Ihnen in diesem Artikel vor.
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Titel: Korrekturhandel nach Markttechnik im S&P 500

Datum: Donnerstag, den 1. April 2010 - 13:09

von Carsten Umland

Mit Druck umgehen können

Traden ist eigentlich nichts für zarte Gemüter.
Zu oft sind die riskierten Beträge weit über der Grenze dessen, was Sie normalerweise aus Risiko- und Moneymanagement Sicht riskieren sollten.
Aber wer macht sich denn diesen Druck? Doch eigentlich nur Sie selbst. Sie versuchen Ihren eigenen Erwartungen, die manchmal erschreckend überzogen sind, gerecht zu werden. Sie träumen vom „Konto muss verdoppelt werden“ und mehreren hundert Prozent Rendite.
Angeheizt wird Ihre Illusion durch Trader-Wettbewerbe in den Medien in der scheinbar mehrere tausend! Prozent Rendite an der Tagesordnung sind.
Schöne, heile Börsenwelt.
Bitte aufwachen!

Trading ist ein Unternehmen. Es geht um Risikobegrenzung und Geld verdienen.

Und, mal abgesehen von damals dem neuen Markt, welches Unternehmen erzielt in der Wirtschaftswelt mehrere tausend Prozent Rendite?
Keines. – Sehen Sie.

Also bleiben Sie vernünftig und handeln Sie besonnen wie ein Unternehmer, nicht wie ein Glücksspieler.

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Titel: Trading Strategien

Datum: Montag, den 8. März 2010 - 10:29

Um auf Dauer profitabel zu sein, braucht der Anleger außer ein wenig Glück, zwingend eine Handelsstrategie. Da sich ein Markt immer in einer Trendart bewegt (Aufwärts-, Seitwärts- oder Abwärtstrend) sollte am Anfang immer die Frage stehen:

In welchem Trend befinden wir uns gerade?
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Titel: Geglättete Kerzen

Datum: Sonntag, den 7. März 2010 - 09:29

Sind Sie auch schon vor einem Chart gesessen, und aufgrund bestimmter Kerzen Long oder Short gegangen, um dann zu sehen, dass Sie sich geirrt hatten in Bezug auf die Trendrichtung?

Von Andreas Jobs & Thomas Vittner

… Dann sollten Sie sich vielleicht einmal die “Heikin Ashi” Methode ansehen. Bei dieser Art der Kerzendarstellung werden kleinere Kursbewegungen herausgefiltert – sprich “geglättet” und die Chartdarstellung somit modifiziert.
Candlesticks, die in unseren Breiten einen immer größeren Stellenwert im Trading genießen, sind oftmfals das Handwerkszeug des Traders. Der Trader “sieht” mit diesen Charts mehr, denn schließlich bekommt man bei den Kerzen 4 Informationen zu einer jeden Zeiteinheit geliefert, während es beim Linienchart bloß eine ist. Kein Wunder also, dass Trader dieser Charteinstellung gerne verwenden, um Kursmarken wie Tageshoch, oder -tief zu lokalisieren und um diese Punkte die Set Ups zu planen.
Doch wie alles im Leben haben auch die Candles Nachteile. Gerade bei der Trenderkennung sieht man rasch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, und deswegen wurde von dem schwedischen Trader Dan Valcu die Heikin Ashi Methode entwickelt. Durch die Anwendung dieser Charteinstellung werden die Auf- und Abwärtsbewegungen im einen Trendverlauf “sauberer” und man erkennt so eine eindeutigere Tendenz als bei der herkömmlichen Darstellung mit “gewöhnlichen” Candlesticks.
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Titel: Hammer / Shooting Star Umkehrformation

Datum: Montag, den 15. Februar 2010 - 13:49

Tradingstrategie: Hammer / Shooting Star Umkehrformation

Kategorie: Antizyklisch / INTRADAY DAX

Definition

Shooting Star: Eröffnungs- und Schlusskurs der Kerze müssen beide im untersten Drittel der Gesamtrange liegen und der nach oben ragende Docht muss mehr als zwei Drittel der gesamten Range des Kursmusters betragen.

Hammer: Eröffnungs- und Schlusskurs der Kerze müssen im obersten Drittel der Gesamtrange liegen und der nach unten ragende Docht muss mehr als zwei Drittel der gesamten Range des Kursmusters betragen.

Die Farbe des Kerzenkörpers ist dabei jeweils unerheblich

Setup: Formation ist beschränkt auf Intradayhandel DAX sowie zwei Zeitfenster (Handelstunde 9-10 und 16-17 Uhr)

Entry: 1-Stundenchart im Dax bildet in einen der Zeitrahmen einen Hammer oder Shooting Star aus. Bei Schlußkurs wird entsprechend Long (Hammer) oder Short (Shooting Star) eröffnet.

Stopp-Loss: 1 Punkt / Tick unter dem Hammer oder über dem Shooting Star

Exit: 1 Tick unter Schlußkurs der jew. nächsten Stundenkerze oder bei klaren Gegensignalen

Stefan Hofmann - Redaktion Stock-World

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