Monatsarchiv für April 2012
Titel: Gast-Kolumne: Liebe und Trading
Datum: Sonntag, den 29. April 2012 - 00:54
Lieben Sie es, zu traden? Warum?
Viele Trader werden sofort antworten: “Ich liebe es, Geld zu verdienen.”
Tut mir leid, falsche Antwort. Sie haben mir nicht gesagt, warum Sie es lieben zu traden, Sie haben mir gesagt, Sie lieben es, Geld zu verdienen, als ob die zwei Dinge das Gleiche wären.
Jedoch, es gibt Trader, die sagen, sie würden auch dann traden, wenn sie kaum den Lebensunterhalt verdienen könnten.
In der Tat habe ich zwei Trader getroffen und unterrichtet und von einem dritten Langzeit-Trader gehört, die wirklich niemals ein Trading-Konto eröffneten. Einer dieser Trader zahlte 650 $ pro Monat für Kursdaten und Software und lebte in einem Wohnmobil in einem Wüstenbereich entfernt von einer Stadt, weil er es sich nicht leisten konnte, sowohl in der Stadt zu leben und auch für Kursdaten und Software zu bezahlen.
Wie steht es hier mit der Liebe zum Trading? Er verdiente niemals auch nur einen Cent vom Trading. Es war 100% Papier Trading, und aus all seinen Marktaktivitäten erhielt er keinerlei Einkommen.
Ich fragte einen erfahrenen Trader, ob er traden würde, auch wenn er damit kein Geld verdienen würde. Er sagte: “Ich würde es wahrscheinlich immer noch tun. Es ist so interessant. Ich denke, es ist viel besser als irgendwo auf die Stechuhr zu hauen. Ich finde das Trading selbst interessant. Es macht mir Spaß zu sehen, wie die Märkte auf Nachrichten reagieren. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie man sehen kann, dass kleine Bewegungen sich in Folge der Herdenmentalität zu großen Marktbewegungen verändern.
Verkäufe, und dann entsteht eine wahre Flut von Verkäufen. Und es fing alles mit einer kleinen Nachricht an. Aber dann, zu anderen Zeiten, würde es nicht dazu kommen. Ich finde das sehr interessant.”
Ein anderer alter Hase des Tradings sagte: “Ich mag die Freiheit, die einem das Trading gibt, die Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu verdienen, während man keine Angestellten hat, die mentale Herausforderung, und die beständige Veränderung des Umfelds. Aber auch wenn ich niemals einen Pfennig verdient hätte, würde ich es immer noch lieben zu traden.”
Es gibt viele Gründe, das Trading fortzuführen, und Geld ist in der Regel nicht der einzige Grund. Viele profitable Trader haben wirklich Spaß am Trading, sie haben eine Leidenschaft für das Verständnis und Meistern der Märkte.
In verschiedenen Untersuchungen haben Psychologen wiederholt entdeckt, dass Leute, die Höchstleistungen erreichen, eine echte Leidenschaft dafür haben, was sie machen. Ob es nun Kunst ist, Sport, oder Geschäft, die Leute an der Spitze sind in erster Linie nicht von Ruhm, Ehre, Respekt oder Status motiviert. Sie werden angetrieben von der reinen Liebe zu dem, was sie machen.
In ähnlicher Weise haben gewinnende Trader ein starkes Interesse an den Märkten, und diese Leidenschaft ist die treibende Kraft, die sie an die Spitze bringt, Jahr für Jahr. Aber viele neue Trader werden von den Märkten angezogen, um tief sitzende psychologische Defizite und Bedürfnisse zu befriedigen. Sie sehnen sich nach Respekt und Status. Sie hoffen, dass sie riesige Gewinne machen werden und so alle Probleme des täglichen Lebens lösen können. Aber Trading, das gemacht wird, um diese Motive zu befriedigen, führt oft zur Katastrophe. Es ist grundlegend für langfristigen Erfolg, dass man von mehr motiviert wird als nur vom Geld. Trading sollte als Spaß und Herausforderung angesehen werden. Sie sollten es machen, weil Sie es lieben. Wenn Sie das können, werden Sie feststellen, dass Sie kreativer, müheloser und profitabler handeln.
Was motiviert Sie zum Trading? Sehen Sie es als eine Herausforderung? Ist es Spaß? Können Sie es genießen? Ein Schlüsselmerkmal für den Trading-Erfolg ist die richtige Motivation: Seien Sie motiviert durch die intellektuelle Herausforderung. Folgen Sie Ihrer Leidenschaft für das Trading. Machen Sie es, weil Sie es lieben.
Interessanterweise werden ich oft gefragt: “Wenn Sie wirklich traden können, warum unterrichten Sie es dann?” — als ob Trading die einzige Sache in der Welt wäre, die es wert ist gemacht zu werden. Ich weiß dann sofort, dass ich mit einer Person spreche, die anderen nicht das Wasser reichen kann. Aber die Wahrheit ist, dass ich nicht nur die Märkte und das Trading liebe, sondern ich liebe es auch zu unterrichten!
Ihr Joe Ross www.ross-trading.de
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Titel: Trading Tipp Gigaset: Dreht der Kurs jetzt wieder?
Datum: Sonntag, den 29. April 2012 - 00:52
Nachdem der Ausblick des Herstellers von Telefonanlagen (WKN 515600) Anfang April massiv enttäuscht hatte, tauchte die Aktie innerhalb weniger Tage um 30 Prozent nach unten ab. Dabei befindet sich jetzt im Bereich um 2,20 eine eminent wichtige Kursmarke. Im Chart ist deutlich zu erkennen (blaue Kreise), dass diese in der Vergangenheit mehrfach angesteuert wurde und von dieser Stelle aus eine signifikante Gegenbewegung nach oben erfolgte.
Gigaset Tageschart
Für Swing-Trader bietet sich hier aktuell ein glänzendes Chance/Risiko-Verhältnis zur Eröffnung einer Longposition. Der Trade kann eng mit einem Stopp-Loss knapp unter der 2 Euro Marke abgesichert werden. Nach oben ergibt sich Potential bis zur Dreiecksbegrenzung bei ca. 2,80 Euro. (C/R Verhältnis: 4:1)
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Titel: Börsenwoche DAX: 7200 in den nächsten Wochen möglich
Datum: Sonntag, den 29. April 2012 - 00:50
wie erwartet stand der Auftakt der abgelaufenen Börsenwoche unter keinem guten Stern. In unserer letzten Ausgabe hatten wir bereits darauf hingewiesen, das der Ausgang der französischen (Vor-)Wahlen sicher seine Spuren hinterlassen wird. Nicht völlig überraschend konnte dabei der Herausforderer Hollande zumindest einen Punktsieg davon tragen. Die Aktienmärkte reagierten prompt und schickten den Deutschen Leitindex in der Spitze um 250 Punkte bis auf 6499 in den Keller.
Wie Sie wissen, waren wir hier durchaus noch eine Spur negativer gestimmt und hatten in unserer Analyse sogar mit einem Test der unteren Trendkanalbegrenzung gerechnet (blauer Kreis). Nun, ganz so schlimm kam es dann zum Glück eben nicht. Angetrieben von den wieder einmal phänomenalen Quartalszahlen des mittlerweile teuersten (nach Marktkapitalisierung) Unternehmens der Welt, Apple, setzen die Börsenindizes am Dienstag zu einer kräftigen Reaktion nach oben an:
Nachhaltig wird das Ganze, sollte der DAX das letzte Hoch v. 17.04. per Tagesschlusskurs überschreiten (gestrichelte Linie). Ist dies der Fall, wäre wohl das Gröbste der Korrektur ausgestanden. Obwohl nun der umstrittene Börsenmonat Mai ins Haus steht (Sie alle kennen die Börsenfloskel: Sell in May and go away) sind wir beim Sprung über die 6814 Marke verhalten optimistisch, unser obiges Kursziel bei 7200 (blauer Kreis) schon in den nächsten Wochen anzulaufen.
Einen guten Start in den Wonnemonat wünscht
Ihr Stefan Hofmann
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Titel: Gast-Kolumne: Schärfen Sie Ihren Verstand
Datum: Sonntag, den 22. April 2012 - 00:46
Oft bekommen wir von den Märkten Unmengen an Informationen. Manchmal ist es zu schwer, sie alle zu berücksichtigen. Sie müssen die Informationen nicht nur sortieren, sondern auch beurteilen, und basierend darauf, Entscheidungen fällen. Ihre geistigen Ressourcen sind aber nicht unendlich. Ihr Verstand hat Grenzen. Sie können nur eine begrenzte Menge an Informationen berücksichtigen und verarbeiten. Es gibt jedoch Schritte, um Ihren Verstand zu schärfen, und die Kapazität über die natürlichen Grenzen zu erhöhen.
Der beste Weg, Ihre geistigen Ressourcen zu erweitern, ist durch Praxis. Praktizieren Sie gängige Tradingaufgaben, bis Sie intuitiv reagieren. Mit der Zeit, und mit genug Erfahrung, können Sie die Charts lesen, und das, was Sie sehen, unmittelbar interpretieren.
Es ist so ähnlich, wie wenn wir das Autofahren lernen. Zuerst müssen wir unser Augenmerk, bewusst und aufmerksam, jeder Aufgabe einzeln widmen. Aber mit der Zeit können wir die Geschwindigkeit beachten, auf Gefahren achten, uns mehreren Aufgaben gleichzeitig widmen und haben noch genug Aufmerksamkeit übrig, um mit einem Freund zu sprechen oder eine CD einzulegen.
Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass Tradingaufgaben auf die gleiche Art gelernt werden können. Zum Beispiel könnte Ihnen aufgefallen sein, dass Sie mit der Zeit Signale, die einen Pivotpunkt vorhersagen, fast automatisch erkennen können. Mit Übung können viele der Schritte, die Sie einst mit Bedacht und methodisch durchführen mussten, ohne Anstrengung durchgeführt werden. Oft sehen intuitive Entscheidungen aus als wären sie lediglich “Bauchgefühl”, aber in Wirklichkeit basieren sie auf gültigen, verlässlichen Informationen und Signalen, welche automatisch verarbeitet wurden.
Ein weiterer Weg, die Signalverarbeitung zu verbessern ist, mentale Energien freizugeben, die von anderen psychologischen Prozessen verwendet werden. Stressbewältigung und Grübeln über zwischenmenschliche Konflikte zum Beispiel kostet wertvolle mentale Energie. Die verfügbare Energie ist besser angelegt mit dem Überwachen von Trades und dem Nachdenken über neue Trading Strategien. Wenn Sie ihre zwischenmenschlichen Konflikte in der Freizeit lösen, oder Ihre täglichen Sorgen effektiv lösen, dann haben Sie mehr mentale Energie zum Trading.
Ruhe und Entspannung sind genauso wichtig. Wenn Sie müde sind, dann können Sie sich nicht mit der nötigen Energie der Planung und Überwachung Ihrer Trades widmen. Sie werden eher impulsiv handeln, und einen Trade zu früh oder zu spät eröffnen, weil sie nicht genug Energie haben, geduldig zu warten, um eine umsichtige Tradeentscheidung zu treffen. Also achten Sie auf ausreichend Schlaf. Machen Sie ein Nickerchen während des Tages, wenn dies nötig ist, und stellen Sie sicher, dass sie wachsam sind, wenn es darauf ankommt.
Vergessen Sie nicht, dass der Geist Grenzen hat. Sie können nur mit dem arbeiten, was sie haben. Mit den richtigen Schritten können Sie jedoch schlecht verteilte psychologische Ressourcen freigeben, so dass es Ihnen möglich ist, mehr Ressourcen dem Trading zu widmen. Durch Üben der gängigen Tradingschritte, können Sie Ihre Aufmerksamkeit schärfen. Und durch ausreichende Pausen und das Lösen zwischenmenschlicher Konflikte können sie weiterhin mentale Energie freisetzen, die verschwendet wird mit Aufgaben, die nichts mit dem Trading zu tun haben. Mit konzentrierten Maßnahmen, um Energie freizugeben, können sie die Grenzen Ihres Geistes erweitern und effizienter traden.
Ihr Joe Ross www.ross-trading.de
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Titel: Trading Tipp AIXTRON: Hält der Aufwärtstrend?
Datum: Sonntag, den 22. April 2012 - 00:44
AIXTRON ist ein führender Anbieter von Depositions-Anlagen für die Halbleiterindustrie. Der Konzern litt und leidet massiv darunter, dass sich vor allem asiatische LED-Hersteller derzeit mit Investitionen in neue Maschinen zurückhalten. AIXTRON selbst geht davon aus, dass das Jahr 2012 ein Jahr des Übergangs zwischen den Investitionszyklen der LED-Industrie sein wird. Die Börsen scheinen bereits eine Kurserholung einzupreisen.
So zog der Aktienkurs, ausgehend vom Tief Ende 2011 bei rund 8,30 Euro, bereits wieder deutlich an. Im Tageschart sind die ausgebildeten höheren Hochs und Tiefs deutlich erkennbar, welche einen vorherrschenden Aufwärtstrend signalisieren.
AIXTRON Tageschart
Aktuell steht jetzt wieder ein Test der unteren Trendkanalbegrenzung an. Aus Chance/Risiko-Gesichtspunkten könnte nun ein Long-Engagement im Bereich um 12,50 Euro eingegangen werden. Den Stopp-Loss (zur Verlustbegrenzung) würden wir knapp unter die runde 12 Euro-Marke setzen. Das erste Kursziel auf der Oberseite liegt bei 14,50 Euro (März-Hoch), C/R-Verhältnis somit 4:1.
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Titel: Börsenwoche DAX: Korrektur noch nicht vom Tisch
Datum: Sonntag, den 22. April 2012 - 00:40
Liebe Leser,
wie Sie natürlich wissen, steht an diesem Wochenende ein sehr wichtiger Termin an:
Die Wahl des Präsidenten in Frankreich wirft Ihre Schatten voraus. Den letzten Umfragen zufolge liegt der Herausforderer der Sozialisten, Francois Hollande, eine Nasenlänge vor Nicolas Sarkozy. Nun hat Hollande im Vorfeld der Wahlen schon mehrfach bekundet, die ein oder andere Entscheidung von „Merkozy“ so nicht mittragen zu wollen und ggf. noch mal auf dem Prüfstein zu stellen.
Sollte deshalb der Kandidat der Sozialisten den Sieg davon tragen, ist durchaus zu Beginn der neuen Handelswoche mit stärkeren Turbulenzen an den Börsenplätzen zu rechnen.
Charttechnisch gesehen ist trotz größerer Schwankungen in der abgelaufenen Börsenwoche
nicht viel passiert. Wir befinden uns weiterhin in einer Patt-Situation, die wahrscheinlich in der kommenden Woche aufgelöst werden wird:
Dax Tageschart

www.tradesignalonline.de
Am unteren Ende des roten Aufwärtstrendkanals bleibt die Zielmarke von 6400 Punkten im Blickfeld (Hollande-Sieg). Spätestens hier sollte der Markt dann wieder nach oben drehen, ansonsten wäre die 7-monatige Hausse-Phase Geschichte. Auf der Oberseite ist in Höhe der Märzhochs bei 7200 erst mal der Deckel drauf.
Eine spannende Börsenwoche steht uns bevor
Ihr Stefan Hofmann
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Titel: Gast-Kolumne: Emotionales Gepäck
Datum: Sonntag, den 15. April 2012 - 00:45
Der schwierigste Aspekt beim Trading ist keinesfalls das, was Trader denken. Erfolg beim Trading ist nicht den perfekten Indikator, die perfekte Methode, oder das perfekte Setup zu finden. Es geht auch nicht darum, etwas annährend Perfektes zu finden.
Trading ist eine Herausforderung. Trader finden es besonders schwer, die Märkte zu meistern, aber nichts ist so schwierig, wie sich selbst zu meistern.
Trading bringt oft Ihre versteckten Schwächen und Fehler an die Oberfläche. Die Menschen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer zurückliegenden Siege und Niederlagen. Es gibt manche Leute, die tiefgreifende, signifikante Störungen haben, die sie während dem Trading zu verfolgen scheinen.
Alles scheint gut während einer Gewinnserie, aber während einer Verlustserie tauchen die Dämonen auf. Manche Trading-Neulinge sind so betäubt, dass sie keinen Trade eröffnen können, um die Krise zu überleben und wieder herauszukommen.
In gewissem Umfang schleppen wir alle emotionales Gepäck mit uns herum, aber der wesentliche Unterschied zwischen uns ist der Umfang, in welchem wir den zurückliegenden psychischen Narben erlauben, unsere Trading-Performance zu beeinflussen. Erinnern wir uns an unsere zurückliegenden Fehler während eines Rückschlags, oder fokussieren wir uns auf unsere augenblickliche Erfahrung, ungeachtet dessen, was in unserer Vergangenheit passiert ist. Zurückliegende psychische Rückschläge müssen uns nicht unbedingt in der Gegenwart beeinflussen. Die Vergangenheit ist Geschichte. Sie kann uns nur beeinflussen, wenn wir es ihr erlauben, und wenn wir darin verweilen. Warum den vergangenen Ereignissen so viel Symbolkraft einräumen? Wenn wir sie einfach zurücklassen können, sind wir in der Lage vorwärtszukommen. Manche Menschen können das gut, aber andere sind Sklaven ihrer Vergangenheit.
Wenn Sie die Art von Mensch sind, die zurückliegende Rückschläge mit sich herumträgt als wären sie symbolische psychische Narben, ist es entscheidend, dass Sie versuchen, diese zu umgehen. Sie können gezielte Maßnahmen treffen, um solchen alten Erinnerungen, die Ihr Trading heute beeinflussen, entgegenzuwirken.
Zunächst sollten Sie die Kraft zurückliegender Fehlschläge nicht unterschätzen. Wenn Sie den zurückliegenden Ereignissen Bedeutung beigemessen haben, dann hatten Sie dafür Ihre Gründe. Die Rückschläge waren bedeutende, wesentliche Ereignisse für Sie. Sich vorzumachen, dass sie es nicht waren, ist nicht richtig. Sie wissen das, also können Sie sich
nicht einfach vormachen, dass diese Ereignisse nicht existieren. Es ist besser, die Bedeutung des zurückliegenden Rückschlags anzuerkennen, aber dann müssen Sie Einblick
in die Perspektive nehmen. Ein Ereignis muss nicht in quälender Genauigkeit analysiert
werden. Sie müssen sich lediglich eingestehen, dass es Einfluss hat und versuchen, weiterzumachen.
Zweitens müssen Sie begreifen, dass emotionales Gepäck aus der Vergangenheit zwar wichtig ist, aber dass Sie es sind, der den Ereignissen Bedeutung gibt. Wenn Sie sich selbst nur sagen können, dass die Vergangenheit die Zukunft nicht beeinflussen muss, dann wird sie es nicht.
Drittens, erkennen Sie ihre emotionale Verwundbarkeit und umgehen Sie sie. Wenn Menschen mit einer Serie von Rückschlägen konfrontiert werden, neigen Sie dazu, Erinnerungen heraufzubeschwören, die ähnlich sind.
Je mehr die Menschen über vergangene Niederlagen nachgrübeln, desto mutloser werden sie. Das beste Gegenmittel zu einer sich immer weiter verschlechternden Laune ist, eine Liste Ihrer vergangenen Erfolge zu erstellen, um den Erinnerungen der vergangenen Rückschläge entgegenzuwirken. Wenn Sie vergangenen Rückschlägen begegnen, holen Sie Ihre Liste raus und lesen Sie sie. Wenn Sie über Ihre vergangenen Erfolge lesen, fühlen Sie sich gestärkt. Die Dämonen der Vergangenheit werden neutralisiert und ihr Einfluss wird verringert.
Seien Sie kein Opfer Ihrer Vergangenheit. Vergangene Niederlagen können Sie paralysieren, wenn sie ungeprüft bleiben. Wenn Sie sie anerkennen, dann können Sie sie neutralisieren. Je mehr der Vergangenheit Sie hinter sich lassen und nach vorne blicken, desto mehr Gewinne werden Sie im Trading realisieren.
Ihr Joe Ross www.ross-trading.de
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Titel: Trading Tipp: Gold – Kaufen! Wenn nicht jetzt, wann dann?
Datum: Sonntag, den 15. April 2012 - 00:41
Der April fing so an, wie der März aufgehört hat. Der POG stürzte erst einmal ab und fiel zurück auf neue Korrekturtiefs nahe der 1.600er Marke. Die sog. “Goldpreisdrücker” haben bis dahin wieder ganze Arbeit geleistet. Doch nach Ostern bzw. seit Wochenbeginn kommt wieder Bewegung in die ganze Sache. Und das im positiven Sinne!
Erst gestern Nachmittag schoss Gold, ausgehend vom Tagestief um 30 USD auf 1.680 USD in die Höhe. Allein die entsprechende Monatskerze sieht damit – jedenfalls bis jetzt – entsprechend gut aus. Es hat sich hier eine markante Hammerkerze gebildet, die darauf hindeutet, dass es das war mit der Goldpreis-Korrektur. Wie gesagt: Bis heute. Der Monat April ist ja nicht einmal zur Hälfte rum!
Der Hammer war meine letzte Analyse “Gold – Liegen die Jahrestiefs schon hinter uns?” vom 28. März hingegen nicht. Zitat: “Gold hat mit hoher Wahrscheinlichkeit die Jahrestiefs in 2012 mit 1.627,80 USD schon gesehen und befindet sich jetzt am Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung. Ich erwarte – unter der Voraussetzung, dass das Tief vom 22. März hält – direkt steigende Kurse […]“
Die Kurse stiegen nicht, sondern fielen zurück auf 1.612,10 USD. Es gab also ein neues Verlaufstief. Und jetzt? Alles Mist? Hat die Charttechnik versagt?
Trotz der neuen knappen Tiefs, bleibe ich bei meiner Einschätzung. Ich kann heute eigentlich nur das in ähnlicher Form wiederholen, was ich schon am 28. März geschrieben habe.
Seit den Jahreshochs Ende Februar zeigt uns Gold eine korrektive Kursstruktur mit Wellenüberschneidungen und überwiegend 3-teiligen Kursstrukturen, die wunderbar zu dem vorangegangenen 5-teiligen Aufwärtsimpuls passen. Die Korrektur erreichte außerdem das 61,80% Fibonacci-Retracement sowie eine horizontale Unterstützungslinie. Anschließend kam es an dieser markanten Stelle zu einem Pullback.
Des Weiteren lässt sich durch das volatile Hin & Her der letzten Wochen eine Art bullische Flagge konstruieren, aus der Gold nun nach oben hin auszubrechen scheint. Auch der Zeitpunkt scheint günstig. Die gesamte Gegenbewegung von 1.791 auf 1.612 USD nahm fast genau 61,80% der Zeit in Anspruch, die der Aufwärtsimpuls von 1.522 auf 1.791 USD gedauert hat. Und zu guter Letzt, lässt sich aus den Tiefs vom 22.03, 04.04 & 11.04 eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation als Trendwendemuster ablesen. So, mehr Argumente gibt es bald gar nicht für steigende Gold-Kurse.
Falls Sie ähnlicher Meinung sind wie ich oder Gold chart- oder Elliott-Wave-technisch völlig anderes sehen, kontaktieren Sie mich einfach und unkompliziert auf Facebook oder Google Plus und sagen Sie mir Ihre Meinung!
Lange Rede, kurzer Sinn: Gold hat fertig. Nachdem uns die Bären seit über sechs Wochen auf der Nase herumgetanzt sind, sind nun wieder die Bullen dran. Ich gehe also konkret davon aus, dass Gold in wenigen Wochen das bisherige Jahreshoch erreichen wird. Anschließend ist die 1.900er Marke dran.
Für mittelfristig engagierte Investoren macht es jetzt Sinn, sich am Tief vom 4. April bei 1.612,10 USD zu orientieren. Für kurzfristige Trader eignet allerdings hingegen das gestrige Tagestief 1.650,20 USD besser zur Absicherung.
(Quelle: GOLDSEITEN.DE)
© Robert Schröder
http://www.elliott-waves.com/
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Titel: Börsenwoche DAX: Ist die Konsolidierung schon vorbei?
Datum: Sonntag, den 15. April 2012 - 00:39
Liebe Leser,
gehören Sie auch zu den „Nachzüglern“, die den Aufwärtstrend im DAX (beginnend Anfang Oktober 2011) verschlafen haben? Wieder einmal hat sich bestätigt, dass der Zeitraum vom Oktober bis zum März zu den stärksten Monaten eines Börsenjahres zählt. Rund 40 Prozent Performance konnte der deutsche Leitindex in den vergangenen Monaten aufsatteln, erstaunlich nach all dem Krisengerede um Griechenlandpleite und Rettungspakete innerhalb der EU, oder?
Wie Sie wissen, wird an der Börse aber nie die Gegenwart, sondern immer die Zukunft gehandelt. Der Markt nimmt somit künftige Entwicklungen vorweg und preist diese ein, was sich in der Floskel „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ widerspiegelt.
Die Gretchenfrage ist jetzt aber, wohin geht die weitere Reise? Werfen wir dazu einen Blick auf die charttechnische Situation:
Dax Tageschart

www.tradesignalonline.de
Trotz des 600 Punkte-Rücksetzers, ausgehend vom März-Hoch bei 7200 Zählern, ist die „Erde noch nicht verbrannt“ und kann als normale Konsolidierung im roten Aufwärtstrendkanal gesehen werden. Hierbei ist deutlich erkennbar, dass die 6570er Unterstützungslinie ein entscheidende Marke darstellt. Sollte diese unterboten werden, ist auch noch ein Test der unteren Kanalbegrenzung im Bereich um aktuell 6480 denkbar.
Potentielle Longengagements sollten deshalb jetzt knapp unterhalb der wichtigen 6570 Marke (Tagesschlusskurs) per StoppLoss abgesichert werden.
Weiterhin Good Trades wünscht
Ihr Stefan Hofmann
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Titel: Trading Tipp Aareal Bank: Es geht noch eine Etage tiefer
Datum: Sonntag, den 1. April 2012 - 08:09
Die Aktie der Aareal Bank eignet sich im Augenblick hervorragend für eine Buy-on-Dips-Strategie. Mit einer Jahresperformance von gerade mal rund 8% hat sich das deutsche Finanzinstitut deutlich schwächer als der MDAX entwickelt, in dem die Papiere gelistet werden. Auch gegenüber den Konkurrenz-Unternehmen wie Deutsche Bank und Commerzbank, die innerhalb der ersten drei Monate stolze 30% bzw. 45% zulegten, hängt die Aktie deutlich hinterher. Aus charttechnischer Sicht oszillieren die Kurse derzeit um die 200-Tage-Linie, die im Augenblick ein klares Weiterkommen verhindert.
Für den weiteren Verlauf ergeben sich jetzt nun zwei Möglichkeiten:
1.) In unser Hauptvariante dürfte der Verkaufsdruck in den kommenden Sitzungen noch einmal deutlich zunehmen und die Anteilsscheine im Tief auf 13,84 Euro bzw. eventuell
sogar bis 12,49 Euro drücken. Seit dem Tief der Finanzkrise im März 2009 wurde auf diesem
Niveau das meiste Volumen erzeugt. Oft werden diese wichtigen Levels vor deutlichen Anstiegen noch einmal auf den Prüfstand gestellt.
2.) In unserem Alternativ-Szenario könnte mit dem Sprung über 16,78 Euro per Tagesschlusskurs eine Rallye eingeleitet werden. Die ersten Ziele auf der Oberseite
wären dann bei 19,67 Euro – an diesem Widerstand scheiterte die Aktie Anfang Februar –
sowie anschließend bei 23,33 Euro zu finden. In dieser Variante stört uns allerdings der Verlauf der vergangenen Sitzungen, der bislang wenig Hinweise auf eine mittelfristige Bodenbildung liefert.
Wir favorisieren daher einen Erschöpfungsrücksetzer auf das Niveau von 13,84 Euro, das wir getreu der Strategie „Buy on Dips – Kaufe den Rücksetzer“ zum Einstieg auf der Long-Seite nutzen wollen.
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