Tagesarchiv für den 22. Januar 2012
Titel: Das Ende des Euro
Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 08:39
Saint-Étienne Christian
Das Ende des Euro
Der Euro sollte die Entwicklung der EU zum einheitlichen Wirtschaftsraum befördern, ist jedoch aufgrund von konzeptionellen Fehlern gescheitert. Christian Saint-Étienne weist nach, dass sich die Eurozone nicht besser entwickelt hat als der Rest Europas oder des Westens und dass der Euro die Einheitlichkeit nur suggeriert, weil es an gemeinsamen Strukturen fehlt und jeder Staat seine eigenen Ziele verfolgt – dabei bleibt harte, fundierte Kritik an der Politik Deutschlands (und Frankreichs) nicht aus.
Saint-Étienne fasst drei Möglichkeiten für die Bewältigung der Krise ins Auge:
1. Föderalisierung der Wirtschafts-, Währungs- und Steuerpolitik – Schaffung einer „echten Eurozone“.
2. Fortsetzung der „Heftpflaster“-Politik, ein Rettungspaket nach dem anderen.
3. Das Zerbrechen des Euro nach dem Scheitern von 2., entweder „apokalyptisch“ oder „geordnet“, in Form zweier Euro-Währungen mit eigenen Zentralbanken in Frankfurt und Paris.
Auf den letzten zehn Seiten liefert Saint-Étienne Vorschläge für das Vorgehen Frankreichs angesichts des drohenden Endes des Euro – auch für deutsche Leser hochinteressant.
Erklärt klar und verständlich, warum der Euro so von Anfang an nicht funktionieren konnte
Zeigt positive und negative Lösungen der Krise auf
Entlarvt die aktuellen Maßnahmen als Flickwerk
Erfrischende Perspektive – Deutschland-Kritik von außen, Frankreich-Kritik von innen
ISBN: 9783942888998
Seiten: 160
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: Neuerscheinung – Lieferung nach Erscheinen
Preis: 24,90 €
Kategorie Buchvorstellung | 0 Kommentar »
Titel: Gast-Kolumne: Disziplin und Selbstbeherrschung Teil 2
Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:08
Trading-Artikel von Joe Ross
Manche Trader sind sehr diszipliniert und haben viel Selbstbeherrschung. Sie halten sich gewissenhaft an Regeln und kontrollieren ihre Impulse sorgfältig, sobald sie in einem Trade sind. Sie begleichen ihre Rechnungen jeden Monat, sind immer pünktlich bei einem Termin, und planen jedes Detail ihres Lebens sorgfältig. Auch wenn diese Eigenschaften ideal für das Trading wirken, bergen sie auch Nachteile. Übermäßig disziplinierte Menschen haben oft Probleme, Risiken einzugehen.
Übermäßig disziplinierte Menschen brechen oft ein, sobald sie in einem Trade sind, sobald ihr Trade ausgeführt wurde. Wenn nicht alles genau nach den minutiös geplanten Details ihres Tradingplans läuft, geraten Sie in Panik und fangen an Fehler zu machen. Ihre Disziplin fällt zusammen, und sie verlieren die Selbstkontrolle, wenn nur etwas schief läuft mit ihrem sorgfältig geplanten Trade.
Sie bevorzugen Sicherheit und suchen nach Konsistenz und Gewissheit. Aber die Ergebnisse beim Trading sind selten sichere Sachen. Oft ist es nötig, ein Wagnis einzugehen. Der kluge Trader sucht nicht unbedingt das Risiko, aber er kann damit umgehen. Im Endeffekt hat jeder Trader mit der Disziplin zu kämpfen, sei es, dass er zuviel davon hat oder zuwenig. In gewisser Weise müssen Sie immer an Ihrer Disziplin arbeiten, ungeachtet dessen, ob Disziplin für Sie eine Selbstverständlichkeit ist, oder ob Sie ein Mensch ohne Disziplin sind. Disziplin und Selbstbeherrschung sind unverzichtbar zum erfolgreichen Trading.
Ich kenne einen Trader, der sehr wenig Disziplin hat. Sein Tradingplan ist eher eine Faustregel. Ja, dieser Trader ist ein erfolgreicher Trader. Er zeichnet sich aus durch Selbstbeherrschung. Auch wenn seine Tradingpläne oberflächlich und fahrig sind, sobald der Trade eröffnet ist, ist er vollständig Herr über seine Handlungen. Obwohl man zu diszipliniert sein kann, scheint es unwahrscheinlich, dass man zuviel Selbstbeherrschung beim Trading haben kann.
Wie schätzen Sie Ihre Disziplin und Selbstbeherrschung ein? Haben Sie Probleme, sich an Ihren Tradingplan zu halten? Sehnen Sie sich nach mehr Disziplin und Selbstbeherrschung, wenn es um Ihr Trading geht? Wie sieht es mit Ihrer Disziplin im täglichen Leben aus? Wie oft sind Sie zu spät bei Terminen? Geben Sie jeden Monat mehr Geld aus als Sie sich leisten können? Ertappen Sie sich häufig dabei, Versprechen nicht zu halten? Es ist nicht zwangsläufig der Fall, dass ein disziplinierter Trader in allen Bereichen seines Lebens ebenfalls diszipliniert ist. Die Lebensstrategien, die wir im täglichen Leben verwenden, färben auf unser Leben als Trader ab. Wenn Sie sich häufig verausgaben, überessen, oder zügelloses Verlangen nach Vergnügen haben, dürfte es Ihnen schwer fallen, Selbstbeherrschung und Disziplin während des Tradings beizubehalten. Aber, verzweifeln Sie nicht. Auch der disziplinloseste Mensch kann lernen, mit Disziplin zu traden. Dazu bedarf es lediglich Zeit und Übung.
Fortsetzung folgt…..
Ihr Joe Ross
Kategorie Trader Kolumne | 0 Kommentar »
Titel: Trading Tipp Deutsche Bank: Shortgelegenheit!
Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:05
Seit dem Septembertief bei 20,78 Euro bewegt sich die Aktie der Deutschen Bank (WKN 514000) in einem aufsteigenden Keil nach oben. Die 34 Euro-Zone bildet hierbei die obere Begrenzungsmarke, welche bereits Ende Oktober angelaufen wurde. Nun nähert sich der Kurs erneut dieser signifikanten Linie. Zusätzlich wirkt die 200-Tage Linie bremsend (s. blaue Linie) und sollte einen sofortigen Anstieg über diese und über das Oktober-Hoch (rote Gerade) verhindern.
Deutsche Bank Tageschart
Das Chartbild bewegt sich aktuell spitz zu. Ein Rückfall an die markante Aufwärtstrendlinie, welches ein Abwärtspotenzial von rund 20 Prozent im Basiswert verspricht, muss nun einkalkuliert werden. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten bietet sich deshalb jetzt ein Einstieg auf der Short-Seite an. Stop-Loss zur Verlustbegrenzung kann knapp über das letzte Hoch bei 34 Euro gesetzt werden. Ein erstes Kursziel für einen Pullback sehen wir bei 30 Euro, darunter dann bei 27,50 / 28 Euro (Trendlinienbegrenzung).
Falls Sie informiert werden möchten, wenn wir auch bei anderen Trading-Chancen zum Einstieg blasen, dann testen Sie hier doch den Börsenbrief Aktien-Trader.net einfach mal aus.
Kategorie Tradingtipp aktuell | 0 Kommentar »
Titel: Börsenwoche DAX: Korrektur wird immer wahrscheinlicher
Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:03
Liebe Leser,
Vorsicht, gerade in der zweiten Januar-Hälfte ist nun das Rückschlagpotenzial im Dax als besonders hoch einzustufen, zumal die Kurse im Augenblick mit einem atemberaubenden Tempo nach oben ziehen. Im DAX kam es dabei zu gleich drei Trendbeschleunigungen,
woraus sich nun drei Aufwärtstrendgeraden – wobei eine steiler als die andere verläuft – bei 6.222, 6.137 und 5.990 Punkten ableiten lassen. Das Leitbarometer kämpft derzeit mit dem GD200 auf dem Niveau von 6.380/6.400 Punkten. Die 200-Tage-Linie stellte in der Vergangenheit immer ein beliebtes Kursziel für umfangreiche Erholungsphasen dar. Zwar könnte sich die Kaufdynamik nun noch in einem finalen Schlussakkord entladen, jedoch dürfte spätestens bei 6.570/6.590 Zählern aus charttechnischer Sicht das Ende der Fahnenstange erreicht werden. Eventuell wurde auch schon am Donnerstag das Top knapp oberhalb von 6.400 Punkten gefunden.
Dax Tageschart

www.tradesignalonline.de
Übergeordnet dürfte in den kommenden Wochen daher zumindest mit einer Pullback-Bewegung bis auf das Niveau von 6.300 Punkten gerechnet werden. Dort wird sich dann zeigen, wie stabil die jüngsten Aufwärtstendenzen tatsächlich sind. Fallen die Kurse dort nach unten durch, wird eine Korrektur bis 6.222 Zähler sehr wahrscheinlich. Das passt genau
ins charttechnische Bild, zumal unmittelbar darüber zwischen 6.232 und 6.270 Punkten noch eine 38 Punkte große Kurslücke klafft.
Auf gute Trades
Ihr Stefan Hofmann
Kategorie Trading Blog DAX | 0 Kommentar »




