Tagesarchiv für den 15. Januar 2012

Titel: Gast-Kolumne: Disziplin und Selbstbeherrschung

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:53

Trading-Artikel von Joe Ross

Wenn Sie Ihr Geld aufs Spiel setzen, dann ist es schwer, ruhig, vernünftig und beherrscht zu bleiben. Was passiert, wenn Sie verlieren? Wie werden Sie sich erholen? Es ist normal, von Selbstzweifeln geplagt zu werden und den Trading-Plan aufzugeben, oder ausgerechnet während einer chaotischen Marktlage unvernünftig zu handeln. Aber gewinnende Trader haben ihre Impulse unter Kontrolle. Sie verfolgen ihre Trading-Strategie mühelos und fehlerlos auch unter den ungünstigsten Marktbedingungen. Der gewinnende Trader hat beides: Disziplin und Selbstbeherrschung. Auch wenn Disziplin die Hauptzutat zum Erfolg ist, und viele Trader sie haben, ist nicht jeder in der Lage, ein hohes Maß an Selbstbeherrschung aufrecht zu erhalten. Es lohnt sich, festzustellen wo Sie bezüglich dieser Eigenschaft stehen, und wenn es Ihnen an Disziplin oder Selbstbeherrschung fehlt, daran zu arbeiten, diese Eigenschaft auszubilden.

Lassen Sie uns Disziplin und Selbstbeherrschung als zum Trading gehörend definieren:

Disziplin beinhaltet alles, was Sie machen, bevor Ihr Trade ausgeführt wird. Planung, Organisation und Lenkung sind Teil der Disziplin. Sie betreten Ihren Trading-Arbeitsplatz, schauen auf die Charts, Sie prüfen Ihren Kalender auf herauskommende News, Sie überprüfen die Liquidität, Sie untersuchen die Chartmuster, Indikatoren und alles, was Sie zu untersuchen haben. Sie lesen die Reports, Sie testen, Sie erstellen einen Trading-Plan, und Sie platzieren eine Order im Markt. Das alles gehört zur Disziplin.

Selbstbeherrschung beinhaltet das, was sie machen, nachdem Ihre Order ausgeführt wurde. Erstarren Sie? Werden Sie leichtsinnig? Wird Ihnen schwindlig? Werden Sie verängstigt oder panisch? Nehmen Sie die Gewinne mit, wenn diese verfügbar sind? Verschieben Sie Ihre Stopps, wenn Sie es sollten? Machen Sie den Fehler, dem Trade mehr Raum zu geben? Geben Sie dem Trade mehr Zeit? Halten Sie sich an Ihren Trading-Plan? Wie verwallten Sie Ihren Trade, nachdem er ausgeführt wurde und sie Teil des Marktes sind?

Fortsetzung folgt…..

Ihr Joe Ross

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Titel: Trading Tipp Loewe: Bodenbildung voraus

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:52

Was Porsche im Automobilbereich und Apple in der mobilen Telefonie bedeuten ist Loewe im
Bereich Home Entertainment. Die Geräte überzeugen mit der Leistung eines Sportwagens und dem preisgekrönten Designs, die ähnlich wie bei Apple das Hauptziel verfolgen, möglichst einfach nutzbar zu sein und gleichzeitig sehr ansprechend und repräsentativ zu
sein. Dafür hat Loewe auch in 2010 weiter investiert und umgebaut. Mit Einführung des Loewe Mediacenters erreicht Loewe die perfekt Vernetzung von Entertainment im ganzen Haus mit weiterhin kompromisslosem Ultraslim-Design.

Die Perspektive bei Loewe scheint jetzt so attraktiv, dass sich am 7. November 2011 ein französischer Investor mit 11,17% an Loewe beteiligte. Damit stehen die Zeichen gut, dass Loewe jetzt die mittlerweile fünf Jahre währenden Probleme im Aktienkurs bewältigen kann. Die Zeiten waren hart im Home Entertainment, doch mit der Positionierung im Spitzensegment kann sich Loewe eine Nische sichern, die Zukunft hat.

Löwe Tageschart


www.tradesignalonline.de

2011 war ein Jahr, in dem Loewe erhebliche Kursverluste hinnehmen musste. Die Anfangsnotierungen um 7,50 Euro konnten bei weitem nicht gehalten werden. In einer kurzen aber heftigen Abwärtsbewegung fiel die Aktie auf das Niveau um 3,50 Euro ehe sich der freie Fall in den letzten Monaten deutlich abschwächen konnte. Zwar fielen die Kurse noch einmal weiter bis auf etwa 2,17 Euro, doch ist ein Abschluss der Bodenbildung unmittelbar voraus sichtbar.
Gelingt der Turnaround, ist in einem ersten Schritt sofort Aufwärtspotenzial bis 7,50 Euro zu erwarten. In einem zweiten Schritt würden die Kursziele sogar bei 11,00 Euro liegen. Das entspräche einem Gewinnpotenzial in der Aktie von 240%. Aufgrund der erfolgreichen Positionierung und wegen der Lage im Chartbild halten wir den Einstieg für sinnvoll, sobald sich etwas deutlicher abzeichnet, dass bei Löwen der Boden gefunden werden konnte. So könnte man sich bei Kursen ab etwa 3,00 Euro einstoppen lassen.
Das Jahr des Übergangs 2011 ist vorbei und jetzt kann der Erfolg wieder zum Premiumhersteller zurückkehren, der sich auch in den Börsenkursen wiederspiegeln sollte.

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Titel: Börsenwoche DAX: Kommen jetzt wieder die Bären ans Ruder?

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:49

Liebe Leser,

nachdem der DAX Ende November einen kurzfristigen Boden herausgebildet hatte, haben sich die Notierungen im ersten Teil der laufenden Erholung von 5.644 Punkten auf 6.000 Punkte verbessert. Durch das entstandene Tief ließ sich daraufhin eine Aufwärtstrendgerade
konstruieren, die zusammen mit der Oktober-Abwärtstrendgeraden ein Dreiecksmuster gebildet hatte. Mit der bullishen Auflösung dieser Formation wurden zum Jahresbeginn neue Kaufsignale generiert, die den DAX prompt bis zur Juli-Abwärtstrendgeraden auf 6.160/6.170 Zählern schickte. Dort scheiterten die Kurse im ersten Anlauf sodass es für mehrere Sitzungen nur schleppend weiterging.

Nach dem mustergültigen Pullback auf das 6.000er-Ausbruchsniveau zum Wochenanfang wurde dann ein weiterer Schritt der Erholungsbewegung eingeleitet, die dafür sorgte, dass sich die Notierungen erfolgreich über die drückende Juli-Abwärtstrendgerade schieben konnten.

Dax Tageschart


www.tradesignalonline.de

Die 6.300er-Barriere

Darüber wird es nun richtig spannend, zumal es nun nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch der finale Anstieg auf das Niveau von 6.300 Punkten vollzogen wird. Dieses Level ist von zentraler Bedeutung, denn zwischen 5.600 und 6.300 Zählern haben sich seit Ende der Finanzkrise eine Mehrzahl von Marktteilnehmern positioniert. Notierungen zwischen 6.300 und 6.600 bzw. 7.000 Punkten waren hingegen weniger gefragt. Gleichzeitig definiert die Schwelle von 6.300 die obere Begrenzung der dominierenden Seitwärtsrange, in der sich der DAX noch immer befindet.
Hinzu kommt, dass bereits bei 6.403 Punkten der GD200 verläuft, der ebenfalls massiv bremsend wirken dürfte und im ersten Anlauf kaum zu überbieten ist – schon gar nicht, wenn die Märkte bereits zuvor eine deutliche Strecke zurückgelegt haben.

Unter Chancen-Risiko-Gesichtspunkten wird damit der Einstieg auf der Baisse-Seite wieder lukrativ. Denn selbst wenn der DAX kurzfristig bis zur 200-Tage-Linie im Bereich von 6.400 Punkten steigt, dürfte anschließend eine Schwächeperiode eintreten, die das Leitbarometer zumindest zurück auf das Niveau von 6.300 Punkten führt. Aufgrund des schwachen Handelsumsatzes, der seit Weihnachten zu beobachten ist, könnte jedoch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit erneut eine größere Verkaufswelle starten. Diese würde allerdings erst unterhalb von 5.850 Punkten richtig bedrohlich werden, zumal darüber die Juli- und Oktober-Abwärtstrendgeraden als Sprungbrett fungieren. Zwar ist im Augenblick nicht mit einem erneuten Crash wie im August des vergangenen Jahres zu rechnen, dennoch sollte es ausgehend von 6.300 Punkten – spätestens jedoch ab 6.400 Zählern – noch einmal bis 6.000 oder sogar 5.850 Punkte runter gehen. Damit gibt sich auf der Baisse-Seite nun eine Gewinnchance von 450 Punkten, während auf der Oberseite maximal weitere 180 Zähler das höchste der Gefühle sind.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

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