Tagesarchiv für den 8. Januar 2012

Titel: Praktisches Trading

Datum: Sonntag, den 8. Januar 2012 - 00:49

Eines der größten Probleme, dem ich während der vielen Jahre, in denen ich die Wahrheit über das Trading lehre, begegnet bin, ist das des Übertradings.

Die Angst, einen Trade zu verpassen – etwas zu verpassen, was sich als ein großer Gewinntrade herausstellen könnte – kann Trader in neue Höhen der Dummheit zwingen. Sie bringen einem Trader das Daytrading bei, und das nächste, was Sie hören, ist, dass er mit dem Optionenhandel angefangen hat, wenn er noch nicht einmal das Daytrading gemeistert hat. Einen Monat später möchte er auch noch ein Spread-Trader werden. Er wird als ein Hans Dampf in allen Gassen enden und nichts davon gemeistert haben.

Oben habe ich Ihnen zwei Beispiele für 1-2-Formationen gezeigt, die am gleichen Stab entstehen. Es ist eine Tatsache, dass 1-2-Formationen vorliegen, aber warum verschwenden Sie Ihre Energie damit, sich etwas so komisches wie diese Chartformationen anzuschauen? Wäre es nicht besser, gut geformte 1-2-Formationen zu finden?

Warum denken Sie, dass Sie alles traden müssen, was Ihnen über den Weg kommt? Vielleicht denken Sie, dass Sie mehr Geld verdienen werden, wenn Sie mehr verdienen. Aber in Wirklichkeit ist es genau anders herum:

Desto weniger Sie traden, umso mehr werden Sie verdienen. Warten Sie einfach auf die guten Trades. Die wirklich guten Trades gibt es nicht alle paar Minuten; sie kommen nur gelegentlich. Warten Sie darauf.

Was ist ein wirklich guter Trade? Es ist einer, wo Sie wissen, dass die Preise zweifelsfrei steigen werden, weil es eine wirkliche Knappheit von etwas gibt, dazu eine echte Nachfrage, und dann gehen Sie long.

Ein wirklich guter Trade ist einer, wo wir sehen, wie ein Liefermonat eines Rohstoffes steigt und ein anderer Liefermonat des gleichen Rohstoffes unverändert ist oder sich abwärts bewegt. Sie gehen long in dem Monat, der steigt, und shorten den Monat, der fällt – und erhalten dadurch eine doppelte Belohnung für Ihre Bemühungen.

Ein wirklich guter Trade ist einer, wo die stärkste Aktie in einem Sektor steigt und die schwächste Aktie in dem gleichen Sektor fällt. Dann shorten Sie die schwächste Aktie und kaufen die stärkste Aktie. Sie können das mit genauso mit Optionen machen. Kaufen Sie einen Call auf die starke Aktie, und kaufen Sie einen Put auf die schwache Aktie.

Ein wirklich guter Trade liegt vor, wenn eine Währung gegen eine andere Währung steigt, und Sie sind long in der steigenden und short in der schwächelnden Währung.

Anstatt Indikatoren oder Systeme zu studieren, sollten Sie Ökonomien, Märkte und Fundamentals studieren. Investieren Sie Ihr Geld in die wirklich guten Trades. Sie brauchen nicht viele davon, um einen Haufen Geld zu verdienen.

Ihr Joe Ross

Kategorie Trader Kolumne | 0 Kommentar »

Titel: Trading Tipp: Fraport hat noch etwas nachzuholen

Datum: Sonntag, den 8. Januar 2012 - 00:46

Während viele Aktien bereits wieder über der 100-Tagelinie notieren ist der Frankfurter Flughafenbetreiber noch recht weit davon entfernt. Auch wenn der Flugbetrieb teurer werden mag, so ist eines fast so sicher wie das Amen in der Kirche – geflogen wird immer. Die Fliegerei ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken und während andere Unternehmen bereits die Delle aus der zweiten Hälfte 2011 größtenteils wieder ausbessern konnten, hängt Fraport noch etwas zurück.
Allein bis zur 100-Tagelinie sind es aktuell 9%. Gelingt Fraport der Sprung über 39,50 Euro kann dieses Potenzial in wenigen Sitzungen ausgeschöpft werden. Darüber hinaus sind die Kurschancen nahezu unbegrenzt, obwohl zunächst Kurse um 50 Euro als Zielzone
gelten. Vom Aufwärtspotenzial kann wunderbar z.B. mit dem Mini-Future BP139S profitiert werden, der (mit einem Verluststopp bei 1,06 Euro) zum aktuellen Kurs bei 1,19 Euro gebucht werden könnte.

Fraport Tageschart


www.tradesignalonline.de

Falls Sie informiert werden möchten, wenn wir auch bei anderen Trading-Chancen zum Einstieg blasen, dann testen Sie hier doch den Börsenbrief Aktien-Trader.net einfach mal aus.

Kategorie Tradingtipp aktuell | 0 Kommentar »

Titel: Börsenwoche DAX: Dreiecksmuster im Fokus

Datum: Sonntag, den 8. Januar 2012 - 00:44

Liebe Leser,

auch ich möchte Ihnen am Anfang natürlich auch alles Gute im neuen Jahr wünschen!
An der Börse scheint sich die Stimmung auf dem Parkett wieder zu drehen. Denn nachdem der DAX mit kräftigen Kursgewinnen am Montag (+3,00%) und Dienstag (+1,50%) die 6.000er-Marke zurückerobert hat, womit zeitgleich das charttechnische Dreieckmuster bullish aufgelöst wurde, gelten nun formal neue Kaufsignale. Als übergeordnete Zielzone lässt sich das massive Bollwerk rund um die Marke von 6.300 Punkten ausfindig machen. Dieses Level definiert gleichzeitig die obere Begrenzung der 700 Punkte breiten Seitwärtsrange, die sich zwischen 5.600 und 6.300 Zählern erstreckt. Unmittelbar über diesem Widerstand verläuft bei derzeit 6.427 Punkten bereits die 200-Tage-Linie, die in der langfristigen
Perspektive die Funktion als Gratmesser zwischen Auf- bzw. Abwärtstrend einnimmt. Das deutsche Leitbarometer hat also noch ganze Arbeit vor sich, sofern es die Kurse den amerikanischen Indizes nachmachen will.

Dax Tageschart


www.tradesignalonline.de

Dreieckmuster im Fokus

Gerade das charttechnische Dreieck sorgt dabei für besondere Brisanz, denn es ist nicht unüblich, dass sich aus solchen Formationen Fehlsignale mit dramatischer Wirkung entwickeln. Um zu verstehen wie solch eine Bullenfalle verlaufen könnte, schauen wir uns zuerst an, wie sich die Kurse aus Sicht der Technik verhalten müssten. Das maximale, und damit der ideale Verlauf, ergibt sich sofern der breiteste Abstand zwischen den Trendgeraden an das Ausbruchsniveau addiert wird. Zwischen der September-Auf- und der Oktober-Abwärtstrendgeraden wäre das in der aktuellen Situation eine Strecke von exakt 1.222 Punkten. Tragen wir diesen Betrag an das Ausbruchslevel von 6.000 Zählern an, so würde sich aus der aufgelösten Dreieckformation ein Kursziel im Bereich von 7.122 Punkten ableiten lassen – wie gesagt im Idealfall.

Ein Fehlsignal hätte verheerende Wirkung

Gerade der Schnittpunkt der beiden Trendgeraden, der sich Ende Januar bei 5.780 Zählern ergibt steht dabei nun im Fokus des Interesses. Denn fallen die Kurse dort unter die September-Aufwärtstrendgerade zurück, würden umgehend neue Verkaufssignale freigesetzt werden, die anschließend sogar einen Ausbruch aus der Seitwärtsrange nach unten nach sich ziehen könnten. Für unsere DAX-Perspektive bedeutet das:

Erst wenn das Leitbarometer auch den Sprung über den wichtigen 6.300er-Bremsbereich vollzieht und anschließend auch den GD200 zurückerobert, kann aus technischer Sicht Entwarnung gegeben werden.

Behalten Sie dieses Szenario im Hinterkopf, wenn der DAX in den nächsten Tagen Anlauf auf den 6.300er-Bremsbereich nimmt und alle Welt anfängt das Ende der Krise auszurufen. Aus tradingtechnischer Sicht wäre genau die gegenteilige Positionierung ratsam.
Denn ab 6.300 Zählern liegen die Chancen vor allem auf der Baisse-Seite. Wir planen daher auf diesem Niveau gegen den Trend eine spekulative DAX-Position aufzubauen, die dann – gerade aufgrund der abnehmenden Volatilität – Gewinnchancen von 200% und mehr eröffnen würde. Ein wenig Geduld könnte sich also bereits Ende des Monats richtig bezahlt machen.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

Kategorie Trading Blog DAX | 0 Kommentar »