Monatsarchiv für Januar 2012

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Titel: Disziplin und Selbstbeherrschung Teil 3

Datum: Sonntag, den 29. Januar 2012 - 00:43

Trading-Artikel von Joe Ross

Die Märkte sind chaotisch und nicht prognostizierbar. Deshalb ist es verständlich, dass man sich manchmal unsicher und verwirrt fühlt. Was darauf folgt, nachdem ein Trade eröffnet wurde, ist reine Vermutung, und dieser Zustand der Unsicherheit kann Stress erzeugen. Der beste Weg, um Kontrolle zu gewinnen, besteht darin, dass Sie Ihre Empfindungen und Aktivitäten organisieren. Wenn Sie beispielsweise mit einem detaillierten Plan traden, dann hilft das Ihnen, in einer unstrukturierten Realität eine Struktur aufzubauen.

Sie können einige der Unsicherheitsgefühle reduzieren, indem Sie ein klares Gewinnziel genauso wie Einstiegs- und Ausstiegsstrategien definieren. Je mehr Struktur Sie entwickeln und folgen, desto weniger unsicher und unorganisiert werden Sie sich fühlen. Sie werden wissen, was zu tun ist und wann es zu tun ist. Sie werden Ihrem Tradingplan einfach folgen können, und Sie werden mehr Kontrolle haben.

Es ist auch wichtig, dass Sie Ihre Fähigkeit, Selbstkontrolle zu haben, ähnlich wie einen Muskel sehen.

So wie bei einem wirklichen Muskel ist es notwendig, Ausdauer aufzubauen. Damit man Selbstkontrolle haben kann, braucht man psychische Energie, und Menschen haben nur eine begrenzte Menge an psychischer Energie. Wenn die Grenzen erreicht sind, ist es eine Herausforderung, die Disziplin aufrecht zu halten. Die beste Lösung besteht darin, so viel psychische Energie wie möglich aufzubauen, was es Ihnen wiederum erlaubt, über Selbstkontrolle zu verfügen.

Es ist wichtig, viel Ruhe und Entspannung zu haben. Wenn Sie müde sind, dann ist die verfügbare mentale Energie, die Sie für das Trading einsetzen können, nur begrenzt. Es wird Ihnen schwerer fallen, Ihre Emotionen und Impulse zu kontrollieren. Indem Sie für ausreichend Erholung sorgen, werden Sie genügend Energie aufgeladen haben, um Pessimismus bekämpfen zu können, fokussiert zu sein und Selbstkontrolle zu behalten.

Viele Trader haben Schwierigkeiten damit, beim Trading diszipliniert zu sein. Viele Trader haben Schwierigkeiten mit der Selbstkontrolle. Es ist verlockend, auf Teufel komm raus zu traden und mit den Konsequenzen zu leben. Aber der gewinnende Trader ist der mit der meisten Selbstkontrolle. Indem Sie Schritte unternehmen, um Ihre Fähigkeiten der Selbstkontrolle aufzubauen, werden Sie Ihre Erfolgschancen beim Trading erhöhen. Disziplin zu haben, ist nicht die gleiche Sache wie Selbstkontrolle zu haben. Je mehr Sie von beidem haben, desto erfolgreicher werden die Ergebnisse Ihres Tradings sein. Sie brauchen beides, aber Sie müssen sie im Gleichgewicht halten. Sie möchten nicht zu diszipliniert sein, aber ich glaube nicht, dass Sie jemals zuviel Selbstkontrolle haben können.

Ihr Joe Ross

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Titel: Trading Tipp Loewe: Kursexplosion sichern

Datum: Sonntag, den 29. Januar 2012 - 00:40

Sie erinnern sich? In der Ausgabe 96 v. 15. Januar 2012 hatten wir Ihnen hier vor 14 Tagen mit Loewe einen Leader im Bereich Home Entertainment vorgestellt.

Die Rechnung ging auf. Kurz nachdem wir Loewe empfahlen ging es auch schon aufwärts. Ein wenig überraschend mag das auf den ersten Blick erscheinen, musste Loewe doch in der Vergangenheit heftige Abschläge hinnehmen, wie fast alle in 2011.
Ohne Nachrichten, die den Kurs beeinflussen ist die momentane Kursexplosion nur als technische Bewegung zu betrachten und deswegen handeln wir auch ausschließlich technisch. Da die Position in der vergangen Woche weiter gestiegen ist, kann jetzt der Stop (sollte man denn wie empfohlen zu 3 Euro eingestiegen sein) auf 3,75 Euro nachgezogen werden.
Dort hatte Loewe eine kurze Aufwärtspause hingelegt. Auch ein Teilverkauf kann bei Kursen um 4,80 / 4,90 Euro in Betracht gezogen werden. Ein schneller Gewinn von rund 65 Prozent in zwei Wochen hat ja auch was für sich.

Loewe Tageschart

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Titel: Börsenwoche DAX: Die Fed lässt die Bullen tanzen

Datum: Sonntag, den 29. Januar 2012 - 00:38

der Aktienmarkt hat mit einem regelrechten Kursfeuerwerk auf die überraschende Verlängerung der US-Niedrigzinsperiode reagiert. In der Spitze kletterte der DAX in der vergangenen Handelswoche auf 6.574 Punkte und baute die Januar-Gewinne auf nunmehr rund 11% aus.

Kurz vor dem Monatsende dürfte damit bereits feststehen, dass 2012 mit dem besten Jahresauftakt seit 1997 eröffnet wurde. Die kräftigen und schnelle Gewinne machen dabei Lust auf mehr, doch in den kommenden Wochen dürfte sich der Markt vor allem wieder Richtung Süden orientieren. Denn der DAX wird den Drehzahlmesser nicht über eine längere Distanz am Anschlag halten können. Das technische Bild signalisiert bereits, dass das Rallye-Potenzial kurzfristig ausgereizt ist und eine Abkühlung mehr als notwendig
ist.

Dax Tageschart

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Weitere Anschlusskäufe dürften nun zunehmend schwieriger werden, auch wenn der DAX aus technischer Sicht vor dem avisierten Rücksetzer noch Kursziele auf dem Niveau von 6.600 Punkten abarbeiten könnte. Etwas Luft für weitere Aufschläge ist also noch gegeben, doch rechtfertigt dieses geringfügige Potenzial unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten kein Engagement auf der Long-Seite.

Mögliche Korrektur- und Pullbackziele

Aus charttechnischer Sicht ist es nun sehr wahrscheinlich, dass der DAX in den kommenden Sitzungen noch einmal in die Knie geht und mindestens in Form einer Pullback-Bewegung das Niveau von 6.300 Punkten auf den Prüfstand stellt. Verlängert sich an dieser Stelle der Rücksetzer, dann könnte sogar ein Absturz auf 6.190/6.200 nicht ausgeschlossen werden. Darunter würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben, die jüngste Rallye unterhalb von 6.000 Punkten sogar als umfangreiche Bullenfalle einzustufen wäre.

Doch bis dahin ist es noch etwas hin, weshalb wir an dieser Stelle aus einer Mücke noch keinen Elefanten machen wollen.

Sag niemals nie

Getreu diesem Motto wollen wir auch noch einen Blick auf die Oberseite werfen, zumal schon längst Kursziele von 7.000 oder sogar 8.000 Punkten die Runde machen.
Sicherlich, vorstellbar ist an der Börse so einiges, doch Kurse oberhalb von 6.635 Punkten wären im Februar wirklich eine Überraschung. Unter einem realistischen Blick dürften solche Marken erst in der zweiten Jahreshälfte erreichbar sein, doch dafür müsste der DAX sich auch über den tendenziell schwachen Sommer von einer sehr festen Seite präsentieren.

Einen guten Start in die neue Handelswoche wünscht

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Das Ende des Euro

Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 08:39

Saint-Étienne Christian

Das Ende des Euro

Der Euro sollte die Entwicklung der EU zum einheitlichen Wirtschaftsraum befördern, ist jedoch aufgrund von konzeptionellen Fehlern gescheitert. Christian Saint-Étienne weist nach, dass sich die Eurozone nicht besser entwickelt hat als der Rest Europas oder des Westens und dass der Euro die Einheitlichkeit nur suggeriert, weil es an gemeinsamen Strukturen fehlt und jeder Staat seine eigenen Ziele verfolgt – dabei bleibt harte, fundierte Kritik an der Politik Deutschlands (und Frankreichs) nicht aus.

Saint-Étienne fasst drei Möglichkeiten für die ­Bewältigung der Krise ins Auge:

1. Föderalisierung der Wirtschafts-, Währungs- und Steuerpolitik – Schaffung einer „echten Eurozone“.

2. Fortsetzung der „Heftpflaster“-Politik, ein Rettungspaket nach dem anderen.

3. Das Zerbrechen des Euro nach dem Scheitern von 2., entweder „apokalyptisch“ oder „geordnet“, in Form zweier Euro-Währungen mit eigenen Zen­tralbanken in Frankfurt und Paris.

Auf den letzten zehn Seiten liefert Saint-Étienne Vorschläge für das Vorgehen Frankreichs angesichts des drohenden Endes des Euro – auch für deutsche Leser hochinteressant.

Erklärt klar und verständlich, warum der Euro so von Anfang an nicht funktionieren konnte
Zeigt positive und negative Lösungen der Krise auf
Entlarvt die aktuellen Maßnahmen als Flickwerk
Erfrischende Perspektive – Deutschland-Kritik von außen, Frankreich-Kritik von innen

ISBN: 9783942888998
Seiten: 160
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit: Neuerscheinung – Lieferung nach Erscheinen
Preis: 24,90 €

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Titel: Gast-Kolumne: Disziplin und Selbstbeherrschung Teil 2

Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:08

Trading-Artikel von Joe Ross

Manche Trader sind sehr diszipliniert und haben viel Selbstbeherrschung. Sie halten sich gewissenhaft an Regeln und kontrollieren ihre Impulse sorgfältig, sobald sie in einem Trade sind. Sie begleichen ihre Rechnungen jeden Monat, sind immer pünktlich bei einem Termin, und planen jedes Detail ihres Lebens sorgfältig. Auch wenn diese Eigenschaften ideal für das Trading wirken, bergen sie auch Nachteile. Übermäßig disziplinierte Menschen haben oft Probleme, Risiken einzugehen.

Übermäßig disziplinierte Menschen brechen oft ein, sobald sie in einem Trade sind, sobald ihr Trade ausgeführt wurde. Wenn nicht alles genau nach den minutiös geplanten Details ihres Tradingplans läuft, geraten Sie in Panik und fangen an Fehler zu machen. Ihre Disziplin fällt zusammen, und sie verlieren die Selbstkontrolle, wenn nur etwas schief läuft mit ihrem sorgfältig geplanten Trade.

Sie bevorzugen Sicherheit und suchen nach Konsistenz und Gewissheit. Aber die Ergebnisse beim Trading sind selten sichere Sachen. Oft ist es nötig, ein Wagnis einzugehen. Der kluge Trader sucht nicht unbedingt das Risiko, aber er kann damit umgehen. Im Endeffekt hat jeder Trader mit der Disziplin zu kämpfen, sei es, dass er zuviel davon hat oder zuwenig. In gewisser Weise müssen Sie immer an Ihrer Disziplin arbeiten, ungeachtet dessen, ob Disziplin für Sie eine Selbstverständlichkeit ist, oder ob Sie ein Mensch ohne Disziplin sind. Disziplin und Selbstbeherrschung sind unverzichtbar zum erfolgreichen Trading.

Ich kenne einen Trader, der sehr wenig Disziplin hat. Sein Tradingplan ist eher eine Faustregel. Ja, dieser Trader ist ein erfolgreicher Trader. Er zeichnet sich aus durch Selbstbeherrschung. Auch wenn seine Tradingpläne oberflächlich und fahrig sind, sobald der Trade eröffnet ist, ist er vollständig Herr über seine Handlungen. Obwohl man zu diszipliniert sein kann, scheint es unwahrscheinlich, dass man zuviel Selbstbeherrschung beim Trading haben kann.

Wie schätzen Sie Ihre Disziplin und Selbstbeherrschung ein? Haben Sie Probleme, sich an Ihren Tradingplan zu halten? Sehnen Sie sich nach mehr Disziplin und Selbstbeherrschung, wenn es um Ihr Trading geht? Wie sieht es mit Ihrer Disziplin im täglichen Leben aus? Wie oft sind Sie zu spät bei Terminen? Geben Sie jeden Monat mehr Geld aus als Sie sich leisten können? Ertappen Sie sich häufig dabei, Versprechen nicht zu halten? Es ist nicht zwangsläufig der Fall, dass ein disziplinierter Trader in allen Bereichen seines Lebens ebenfalls diszipliniert ist. Die Lebensstrategien, die wir im täglichen Leben verwenden, färben auf unser Leben als Trader ab. Wenn Sie sich häufig verausgaben, überessen, oder zügelloses Verlangen nach Vergnügen haben, dürfte es Ihnen schwer fallen, Selbstbeherrschung und Disziplin während des Tradings beizubehalten. Aber, verzweifeln Sie nicht. Auch der disziplinloseste Mensch kann lernen, mit Disziplin zu traden. Dazu bedarf es lediglich Zeit und Übung.

Fortsetzung folgt…..

Ihr Joe Ross

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Titel: Trading Tipp Deutsche Bank: Shortgelegenheit!

Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:05

Seit dem Septembertief bei 20,78 Euro bewegt sich die Aktie der Deutschen Bank (WKN 514000) in einem aufsteigenden Keil nach oben. Die 34 Euro-Zone bildet hierbei die obere Begrenzungsmarke, welche bereits Ende Oktober angelaufen wurde. Nun nähert sich der Kurs erneut dieser signifikanten Linie. Zusätzlich wirkt die 200-Tage Linie bremsend (s. blaue Linie) und sollte einen sofortigen Anstieg über diese und über das Oktober-Hoch (rote Gerade) verhindern.

Deutsche Bank Tageschart


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Das Chartbild bewegt sich aktuell spitz zu. Ein Rückfall an die markante Aufwärtstrendlinie, welches ein Abwärtspotenzial von rund 20 Prozent im Basiswert verspricht, muss nun einkalkuliert werden. Unter Chance/Risiko Gesichtspunkten bietet sich deshalb jetzt ein Einstieg auf der Short-Seite an. Stop-Loss zur Verlustbegrenzung kann knapp über das letzte Hoch bei 34 Euro gesetzt werden. Ein erstes Kursziel für einen Pullback sehen wir bei 30 Euro, darunter dann bei 27,50 / 28 Euro (Trendlinienbegrenzung).


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Titel: Börsenwoche DAX: Korrektur wird immer wahrscheinlicher

Datum: Sonntag, den 22. Januar 2012 - 00:03

Liebe Leser,

Vorsicht, gerade in der zweiten Januar-Hälfte ist nun das Rückschlagpotenzial im Dax als besonders hoch einzustufen, zumal die Kurse im Augenblick mit einem atemberaubenden Tempo nach oben ziehen. Im DAX kam es dabei zu gleich drei Trendbeschleunigungen,
woraus sich nun drei Aufwärtstrendgeraden – wobei eine steiler als die andere verläuft – bei 6.222, 6.137 und 5.990 Punkten ableiten lassen. Das Leitbarometer kämpft derzeit mit dem GD200 auf dem Niveau von 6.380/6.400 Punkten. Die 200-Tage-Linie stellte in der Vergangenheit immer ein beliebtes Kursziel für umfangreiche Erholungsphasen dar. Zwar könnte sich die Kaufdynamik nun noch in einem finalen Schlussakkord entladen, jedoch dürfte spätestens bei 6.570/6.590 Zählern aus charttechnischer Sicht das Ende der Fahnenstange erreicht werden. Eventuell wurde auch schon am Donnerstag das Top knapp oberhalb von 6.400 Punkten gefunden.

Dax Tageschart

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Übergeordnet dürfte in den kommenden Wochen daher zumindest mit einer Pullback-Bewegung bis auf das Niveau von 6.300 Punkten gerechnet werden. Dort wird sich dann zeigen, wie stabil die jüngsten Aufwärtstendenzen tatsächlich sind. Fallen die Kurse dort nach unten durch, wird eine Korrektur bis 6.222 Zähler sehr wahrscheinlich. Das passt genau
ins charttechnische Bild, zumal unmittelbar darüber zwischen 6.232 und 6.270 Punkten noch eine 38 Punkte große Kurslücke klafft.

Auf gute Trades

Ihr Stefan Hofmann

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Titel: Thalkirchen Report

Datum: Samstag, den 21. Januar 2012 - 10:28

Jörg Eschenbach

Thalkirchen Report

Drei Monate im Leben eines Managers

Jörg Eschenbach, seit 1995 Vorstand in der deutschen Bauindustrie, muss umziehen, von Stuttgart nach München. Doch es gibt Probleme. Die Wohnung in Stuttgart ist schon vermietet, die Wohnung in München noch nicht bezugsfertig. Eine schnelle Lösung muss her.

Und da beschließt Jörg Eschenbach, zum Entsetzen seiner Frau und zur Verblüffung seiner Freunde und Geschäftspartner, die wohnungslose Zeit auf einem Campingplatz zu verbringen, im Münchner Stadtteil Thalkirchen. Er mietet sich einen Wohnanhänger und richtet sich ein für sein neues Übergangsleben.
Vom Campingplatz aus startet er zu seinen Terminen, Geschäftsreisen und Meetings.
Was er in dieser Zeit erlebt, erzählt er mit launigem Humor und viel Spaß an Selbstironie.

Jörg Eschenbach, Jahrgang 1954, international aktiver Manager und Vorstand in der Bauindustrie. Stauexperte und Pionier bei der Entwicklung und Einführung von Lean-Methoden am Bau. Lebt in München und Wien, auf der Straße und auf Flughäfen.

Veröffentlichung: November 2011
Seitenanzahl: 256
Preis: 19,90 Euro
ISBN: 978-3940873-29-3

Verlag: hansanord

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Titel: Gast-Kolumne: Disziplin und Selbstbeherrschung

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:53

Trading-Artikel von Joe Ross

Wenn Sie Ihr Geld aufs Spiel setzen, dann ist es schwer, ruhig, vernünftig und beherrscht zu bleiben. Was passiert, wenn Sie verlieren? Wie werden Sie sich erholen? Es ist normal, von Selbstzweifeln geplagt zu werden und den Trading-Plan aufzugeben, oder ausgerechnet während einer chaotischen Marktlage unvernünftig zu handeln. Aber gewinnende Trader haben ihre Impulse unter Kontrolle. Sie verfolgen ihre Trading-Strategie mühelos und fehlerlos auch unter den ungünstigsten Marktbedingungen. Der gewinnende Trader hat beides: Disziplin und Selbstbeherrschung. Auch wenn Disziplin die Hauptzutat zum Erfolg ist, und viele Trader sie haben, ist nicht jeder in der Lage, ein hohes Maß an Selbstbeherrschung aufrecht zu erhalten. Es lohnt sich, festzustellen wo Sie bezüglich dieser Eigenschaft stehen, und wenn es Ihnen an Disziplin oder Selbstbeherrschung fehlt, daran zu arbeiten, diese Eigenschaft auszubilden.

Lassen Sie uns Disziplin und Selbstbeherrschung als zum Trading gehörend definieren:

Disziplin beinhaltet alles, was Sie machen, bevor Ihr Trade ausgeführt wird. Planung, Organisation und Lenkung sind Teil der Disziplin. Sie betreten Ihren Trading-Arbeitsplatz, schauen auf die Charts, Sie prüfen Ihren Kalender auf herauskommende News, Sie überprüfen die Liquidität, Sie untersuchen die Chartmuster, Indikatoren und alles, was Sie zu untersuchen haben. Sie lesen die Reports, Sie testen, Sie erstellen einen Trading-Plan, und Sie platzieren eine Order im Markt. Das alles gehört zur Disziplin.

Selbstbeherrschung beinhaltet das, was sie machen, nachdem Ihre Order ausgeführt wurde. Erstarren Sie? Werden Sie leichtsinnig? Wird Ihnen schwindlig? Werden Sie verängstigt oder panisch? Nehmen Sie die Gewinne mit, wenn diese verfügbar sind? Verschieben Sie Ihre Stopps, wenn Sie es sollten? Machen Sie den Fehler, dem Trade mehr Raum zu geben? Geben Sie dem Trade mehr Zeit? Halten Sie sich an Ihren Trading-Plan? Wie verwallten Sie Ihren Trade, nachdem er ausgeführt wurde und sie Teil des Marktes sind?

Fortsetzung folgt…..

Ihr Joe Ross

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Titel: Trading Tipp Loewe: Bodenbildung voraus

Datum: Sonntag, den 15. Januar 2012 - 00:52

Was Porsche im Automobilbereich und Apple in der mobilen Telefonie bedeuten ist Loewe im
Bereich Home Entertainment. Die Geräte überzeugen mit der Leistung eines Sportwagens und dem preisgekrönten Designs, die ähnlich wie bei Apple das Hauptziel verfolgen, möglichst einfach nutzbar zu sein und gleichzeitig sehr ansprechend und repräsentativ zu
sein. Dafür hat Loewe auch in 2010 weiter investiert und umgebaut. Mit Einführung des Loewe Mediacenters erreicht Loewe die perfekt Vernetzung von Entertainment im ganzen Haus mit weiterhin kompromisslosem Ultraslim-Design.

Die Perspektive bei Loewe scheint jetzt so attraktiv, dass sich am 7. November 2011 ein französischer Investor mit 11,17% an Loewe beteiligte. Damit stehen die Zeichen gut, dass Loewe jetzt die mittlerweile fünf Jahre währenden Probleme im Aktienkurs bewältigen kann. Die Zeiten waren hart im Home Entertainment, doch mit der Positionierung im Spitzensegment kann sich Loewe eine Nische sichern, die Zukunft hat.

Löwe Tageschart


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2011 war ein Jahr, in dem Loewe erhebliche Kursverluste hinnehmen musste. Die Anfangsnotierungen um 7,50 Euro konnten bei weitem nicht gehalten werden. In einer kurzen aber heftigen Abwärtsbewegung fiel die Aktie auf das Niveau um 3,50 Euro ehe sich der freie Fall in den letzten Monaten deutlich abschwächen konnte. Zwar fielen die Kurse noch einmal weiter bis auf etwa 2,17 Euro, doch ist ein Abschluss der Bodenbildung unmittelbar voraus sichtbar.
Gelingt der Turnaround, ist in einem ersten Schritt sofort Aufwärtspotenzial bis 7,50 Euro zu erwarten. In einem zweiten Schritt würden die Kursziele sogar bei 11,00 Euro liegen. Das entspräche einem Gewinnpotenzial in der Aktie von 240%. Aufgrund der erfolgreichen Positionierung und wegen der Lage im Chartbild halten wir den Einstieg für sinnvoll, sobald sich etwas deutlicher abzeichnet, dass bei Löwen der Boden gefunden werden konnte. So könnte man sich bei Kursen ab etwa 3,00 Euro einstoppen lassen.
Das Jahr des Übergangs 2011 ist vorbei und jetzt kann der Erfolg wieder zum Premiumhersteller zurückkehren, der sich auch in den Börsenkursen wiederspiegeln sollte.

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