Trading Blog DAX
Börsenwoche DAX: Weiter vorsichtig optimistisch
Liebe Leser,
dieser Tage habe ich gelesen: Schauspieler des Jahres – der Frühling (für seine Rolle als Winter)
Nun, dem Anschein nach scheint dieses Engagement jetzt aber tatsächlich beendet zu sein. Bleibt zu hoffen, dass auch an den Börsen der Zypern-Schreck nur ein kurzes Gastspiel gegeben hat und jetzt die Weichen wieder Richtung All-Time High gestellt werden.
Sorgen bereitet hier allerdings die saisonale Zyklik! In nicht allzu ferner Zukunft steht bereits der Wonnemonat Mai wieder ins Haus, für viele Börsenteilnehmer der Zeitpunkt, um sukzessive „Geld vom Tisch zu nehmen“. Der DAX sollte sich also sputen, wenn er hier noch seinem großen Bruder (Dow Jones) nacheifern möchte.
Charttechnisch ist noch nichts angebrannt:
DAX Wochenchart

www.tradesignalonline.de
Noch hat das letzte Tief (Punkt 1) gehalten, wie Sie wissen, hatten wir dies in unserer letzten Analyse als „Make or Break“ Marke identifiziert. Ob nun doch noch ein Anlauf an die alten Hochs gelingt wird sich in den nächsten 14 Tagen zeigen müssen.
Starten Sie gut in den (verspäteten) Frühling
Ihr Stefan Hofmann
Trader Kolumne
Ein Laie verbindet einen Trader mit jemand, der Zeit und Geld im Überfluss hat. Keiner denkt jedoch an die Härten dieses Geschäfts. Doch eines ist klar: Trading ist kein Honigschlecken und das mit dem grenzenlosen Reichtum ist so eine Sache …
Das Auto eines Traders ist meist kein Ferrari oder Bentley, und er lebt im Regelfall auch nicht in der Karibik in einer Steueroase. Ein Trader ist kein Guru, der stets weiß, was die Märkte als nächstes tun werden, und so immer richtig positioniert ist. Auch läuft ein Trader nicht wild gestikulierend mit dem Handy am Ohr durch sein Büro und brüllt >kaufen< oder >verkaufen< hinein, dass die Wände nur so wackeln. Dieses Klischee kennt man bloß aus einem (schlechten) Hollywoodfilm.
Die meisten Menschen denken weiters, erfolgreiche Spekulanten tragen stets einen Nadelstreif, lassen abends keine Party aus und wechseln die Frauen, wie Andere die Unterwäsche. Trader steigen in ihre Privatjets und düsen von einem Ende der Welt zum anderen, nur um dort mit einem Bekannten einen Cocktail zu trinken. Diese Bilder sind in den meisten tief verwurzelt, und Medien wie Film oder Fernsehen tragen dazu bei, diese Vorurteile zu festigen.
Ich hingegen würde einen erfolgreichen Trader als demütigen und bescheidenen Menschen beschreiben, der seinen Weg gefunden hat aber stets wachsam bleibt. Ein Trader ist ein ruhiger, eher introvertierter Typ, der eigensinnig aber bestimmt ist und stets weiß, was er will. Ein Trader ist mutig und rastlos und ein Trader ist vor allem eines – dankbar. Dafür, dass er sein Hobby zum Business machen konnte, mit dem er Geld verdienen kann. Darüber hinaus weiß ein Trader, dass sich das Blatt jederzeit wieder wenden kann und ist daher stets auf der Hut. Er besitzt große Geduld und das Wichtigste von allem: er ist diszipliniert und gelassen.
Trading ist ein Knochenjob und niemand kommt mit der richtigen Einstellung dafür auf die Welt. Dieses Business unterscheidet sich derart von herkömmlichen Jobs, dass alle Menschen dieses Geschäft von der Pike auf erlernen müssen. Da genormte Ausbildungsmöglichkeiten an Schulen oder Unis fehlen, muss ein angehender Trader sehr viel auf sich nehmen, um dieses Gewerbe letztlich zu beherrschen. Manche schaffen es, die meisten scheitern.
Autor Thomas Vittner
http://www.tradingredaktion.at/
Trade der Woche
Trading Tipp: 80-Prozent-Chance mit Südzucker
Die Südzucker AG aus Mannheim ist ein in Deutschland beheimateter und weltweit tätiger Lebensmittelkonzern, dessen Hauptgeschäft im Bereich Zucker liegt. Die Aktie bewegt sich derzeit in einem mittelfristigen Aufwärtstrend nach oben. Bei einer Fortsetzung ergibt sich einem Mini Future Long eine Kurschance von 80%.
Der Grundstein des Unternehmens wurde 1926 durch den Zusammenschluss von fünf Zuckergesellschaften gelegt. Durch Fusion der Süddeutschen Zucker-AG, Mannheim, mit der Zuckerfabrik Franken, Ochsenfurt, entstand 1988 aus regionalen Produzenten die heutige Südzucker AG als ein führender Lebensmittelkonzern. Das Unternehmen bietet ein breites Zuckersortiment für den privaten Haushalt und angepasste Produkte zum Weiterverarbeiten für die Industrie an. Eine Verlängerung der EU-Zuckerquote gilt in Branchenkreisen als wahrscheinlich, so dass der Marktanteil des größten Segments, das mehr als die Hälfte zum Konzernumsatz beiträgt, voraussichtlich bis 2017 geschützt bleibt. Südzucker ist mit einer für das laufende Geschäftsjahr geschätzten Produktion von 4,9 Mio. Tonnen Zucker (Vorjahr 5,4 Mio.) Marktführer in Europa.
Die Südzucker-Aktie bewegt sich seit Mitte September letzten Jahres im mittelfristigen Aufwärtstrend nach oben. Dessen Unterseite befindet sich aktuell um 32 Euro. Durch eine im Januar am Jahrestief bei 28,50 Euro gestartete Kursrallye innerhalb des Trendkanals erreichten die Notierungen Anfang März ein Jahreshoch bei 34,34 Euro. Seitdem konsolidiert die Aktie über der horizontalen Unterstützung bei 31,80 Euro, die gehalten werden sollte, um weiteres Aufwärtspotenzial zu erschließen. Nur kurz wurde dieser Support am Märztief bei 31,78 Euro unterschritten, doch durch eine noch am selben Tag einsetzende Pullback-Reaktion bestätigt. Die 200-Tage-Linie (blaue Linie) strebt bei aktuell 29,65 Euro weiter freundlich nach oben.
Südzucker AG (Tageschart in Euro)

Strategie
Mit einem Mini Future Long (WKN CF1F7F) können risikobereite Anleger, die von einem weiteren Anstieg der Aktie von Südzucker ausgehen, mit einem Hebel von 4,71 überproportional daran partizipieren.
Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei aktuell 16,83%. Der Einstieg in diese Position bietet sich stets unter Beachtung eines verlustbegrenzenden Stoppkurses an. Dieser kann anfangs unterhalb der im Chart dargestellten Unterstützung im Basiswert bei 31,20 Euro platziert werden. Im freundlichen Marktumfeld kann mittelfristig Potenzial bis 38 Euro entstehen. Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Strategie beträgt 4,7 zu 1.
Kennzahlen
WKN: CF1F7F
Typ: Mini Future Long
Akt. Kurs: 0,68 – 0,69 Euro
Emittent: Citigroup
Basispreis: 25,671 Euro
Basiswert Südzucker AG
Barriere: 27,000 Euro
Kursziel: 1,25 Euro
Laufzeit: Open end
Kurschance: 80 %
Quelle: Scoach/Frankfurt
Ihr Jürgen Sterzbach
Quelle: www.boerse-daily.de
Tradeübersicht
Trade Strategien
Traden Sie , was Sie sehen, nicht was Ihnen jemand weismachen möchte
In einem der letzten Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie Ihr Trading einfacher werden kann, wenn Sie lernen, mit einem einfachen Stabchart umzugehen. Sie können meine Art zu traden auch “natürliches Trading” nennen. Damit ist gemeint, dass man nichts Unnatürliches braucht, um als Trader erfolgreich zu sein.
Manche von Ihnen fragten, ob ich auch eine andere Analyse durchführen würde, als die, die ich im Chartscan 20 gemacht habe. Tatsächlich hat mir jemand eine Analyse eines Charts geschickt, welcher die “Bump and Run Reversal” Formation zeigt, und hat mich gefragt, was ich mit diesem Chart anfangen würde. Der Chart zeigt die Kurse von Level Three Communications am 5. Juni 2000. Unten sehen Sie den Chart und die komplizierte Analyse. Daran anschließend können Sie sehen, was man auf einem einfachen, “natürlichen” Standard-Stabchart sehen kann.
Trade Know-How
ECN-Broker oder Retail-Broker?
Das Angebot an Brokern ist sehr umfangreich und nur für Trader mit umfassenden Kenntnissen leicht überschaubar. Es gibt u.a. unterschiedliche Gruppen von Brokern, die man kennen sollte. Als Retail-Broker werden die Anbieter bezeichnet, die man als Standard-Broker im Forex-Handel kennt. Diese Broker verwenden die Kurse der Großbanken und addieren ihren Spread dazu. Als weitere Gruppe gibt es die sogenannten ECN Broker, wobei das ECN für “Electronic Communication Network” steht. ECN Broker bilden einen eigenen Devisenmarkt ab, der für den Handel den Kunden als Oberfläche zur Verfügung steht. ECN Broker sind durch diese Verfahrensweise selbst eine Art Börse, denn die Kurse entwickeln sich durch die Aktivitäten der Kunden des Brokers.
Wo bekommt der Trader die besten Konditionen?
Die Konditionen sind bei den Brokern sehr unterschiedlich. Jeder Trader sollte daher seine Handelsgewohnheiten mit den Konditionen der verschiedenen Broker abgleichen. Auch das Mindest-Startkapital ist bei ECN-Brokern und Retail-Brokern, die auch als “Market Maker” bezeichnet werden, sehr unterschiedlich. Vielfach wird von den ECN Brokern neben einem kleinen Spread auch eine Gebühr je Trade berechnet, die unabhängig von der Größenordnung der Order ist. Das macht ECN-Forex-Broker eher interessant für Trader, die mit größeren Summen handeln. www.devisenhandel-forex.de/ecn-broker-retail-broker.htm
Für welchen Broker sollte man sich entscheiden?
Die Wahl des Brokers ist grundsätzlich von den Handelsgewohnheiten und vom Handelsvolumen des Traders abhängig. Bei den Retail-Brokern, den Market-Makern, wird in der Regel ein fester Spread für jedes Währungspaar festgelegt. Bei dieser Art Broker ist normalerweise ein Dealing Desk zwischen dem Trader und dem Markt geschaltet, was die Orderausführung verlangsamt. Die ECN Broker verfahren nicht so, denn sie leiten die Order direkt an den Markt weiter. Der Spread ist bei ECN-Brokern flexibel und aus diesem Grund für den Trader günstiger. Zu berücksichtigen ist üblicherweise allerdings eine feste Ordergebühr zusätzlich. Der direkte, damit schnellere Zugang zum Markt ermöglicht bei ECN-Brokern außerdem eine bessere Einsicht in die Markttiefe, was die Einschätzung von Angebot und Nachfrage deutlich erhöht.
http://www.rumas.de/
RuMaS-Redaktion




